UOB – Ulmich om Braand
Am 12. und 13. Juni 2026 wurde es nun bereits zum sechsten Mal laut auf dem Gelände „om Braand“ in Ulmbach / Spessart im Kinzigtal wieder laut!
ALLGEMEINES
Das 6.te UOB-Festival hat am 12.-13.06.2026 stattgefunden und das mit einem amtlichen Line-Up. Man darf hier absolut feiern, dass das gerade mal 17-köpfige Orgateam alles gegeben hat!
Was sonst eine ruhige, gemütliche Ecke in Hessen ist, verwandelte sich für ein Wochenende erneut in das Epizentrum für Metal-Fans. Ein kleines Dorf, große Riffs und ganz viel Leidenschaft.
HISTORY
Was während der Corona-Zeit als private Runde in einer Grillhütte begann, hat sich über die Jahre zu einem echten Festival entwickelt. Statt Wacken hieß es: zusammenkommen, Musik hören, feiern. Und die Runde wuchs von Jahr zu Jahr. 2023 fand das Ganze erstmals offiziell als Festival statt. 2024 und 2025 zählten die Veranstalter bereits um die 800 Besucher. 2026 knackte das Festival die 1.000er-Marke und war damit ausverkauft.
ORGANISATION
Wer dabei war, weiß: hier stimmte einfach alles. Perfekte Organisation traf erneut auf eine entspannte, familiäre Atmosphäre. Das etwas außerhalb gelegene Camping-Areal mit weitem Blick über die idyllische Landschaft sorgte zusätzlich für echtes Urlaubsfeeling. Und dieses Jahr wurde auch erstmals morgens Frühstück angeboten.
MUSIK
Die Umbaupausen wurden erneut von Mike Gerhold musikalisch überbrückt, der mit Cover-Songs auch 2026 wieder für beste Unterhaltung zwischen den Auftritten sorgte. Zudem spielten Black Jack ein kleines Pausenset. Highlight war Samstag natürlich die Band einer der hauptverantwortlichen Mitorganisatoren DYKES.
Die große Zeltbühne war bestens einsehbar, da die Bühne im vergleich zum Vorjahr gedreht worden ist, dass auch alle von draußen aus dem Biergarten etwas sehen konnten. Sound, Akustik und Licht überzeugten auf ganzer Linie und bewegten sich erneut auf Top-Niveau.
RÜCKBLICK
Schon 2025 gab es jede Menge Highlights, darunter Fire Rose, Junkyard Jesus, Moonday6, Die Toten Ärzte, Freedom Call und Ozzyfied.
LINE-UP 2026
Und das Line-up des UOB 2026 setzte aber noch einen drauf: Mit DIRKSCHNEIDER als Headliner kamen unter anderem VICTORY, die Journey-Tributeband Journeye sowie Living Theory (eine der renommiertesten Linkin-Park-Tribute-Formationen Europas) nach Ulmbach. Ergänzt wurde das Programm von GODSNAKE aus Hamburg, der Frankfurter Deutschrock-Truppe V.E.R.S.U.S., Stepfather Fred aus Süddeutschland und den Nürnberger neue-deutsche-Härte Metallern Maschinist.
JETZT ZU DEN EINZELNEN BANDS
FREITAG
Deutlich wurde, dass speziell auch auf die Opening-Acts ein absolutes Augenmerk zu legen ist. Den Auftakt des ersten Festivaltags beim UOB-Festival übernahm die bayerische Band HOTWIRE mit ihrer Show „The Story So Far 1993–2023“ und setzte dabei direkt ein starkes Ausrufezeichen. Mit ihrem melodischen Hard Rock, eingängigen Songs und jahrzehntelanger Bühnenerfahrung zog die Band das Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann. Seit den 90er-Jahren stehen HOTWIRE für druckvolle Rockmusik mit prägnanten, melodiösen Hooks. Genau diese Kombination aus musikalischer Reife und ungebrochener Leidenschaft machte ihren Auftritt so überzeugend. Die Zuschauer ließen sich schnell von der mitreißenden Energie anstecken und sorgten gemeinsam mit der Band für einen gelungenen Festivalauftakt.
V.E.R.S.U.S. aus dem Rhein-Main-Gebiet präsentierten modernen Deutschrock, der richtig gute Laune bereitet und ganz viel Kraft und Spielfreude ausstrahlt.
Es folgten JOURNEYE die mit einer mitreißenden Hommage an Journey begeisterten. Klassiker wie „Separate Ways“, „Wheel In The Sky“ oder „Don’t Stop Believin’“ sorgten selbst beim überwiegend metallischen Publikum für beste Stimmung.
Den krönenden Abschluss des ersten Tages lieferten VICTORY. Die Hardrocker um Urgestein Herman Frank präsentierten einen energiegeladenen Mix aus Klassikern und Songs ihres aktuellen Albums „Circle Of Life“. Sänger Dyan Mair überzeugte auf ganzer Linie, und spätestens bei den Zugaben wie zum Beispiel „Balls to The Wall“ kochte die Stimmung im Zelt. Gelungener krönender Abschluss des ersten Festivaltages!
SAMSTAG
Samstag starteten als Opener bei strahlendem Sonnenschein die lokale Band SIRENS CURSE. Die Band zeigte eindrucksvoll, warum sie derzeit mit zu den spannendsten Newcomern zählt. Mit ihrem energiegeladenen, druckvollen Old-School-Metal und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz legten die Jungs ein hohes Tempo vor. Die Leidenschaft und Spielfreude übertrugen sich schnell auf das Publikum, das sich ohne große Anlaufzeit von der Energie der Band mitreißen ließ.
Es folgten Skull & Crossbones aus Baden-Württemberg mit hymnischem, klassischem Heavy-Metal. Gegründet wurde die Band übrigens unter anderem aus ehemaligen Mitgliedern von Stormwitch. Kraftvolle Riffs, starke Melodien und pure Metal-Energie machten das zahlreich erschienene Publikum direkt munter.
Stepfather Fred aus Süddeutschland präsentierten energiegeladenen Alternative-Metal. Die Truppe hat schon lange Bühnenerfahrung und sprüht auf der Bühne vor Energie und Spielfreude.
Dann kam ein bisschen Kontrastprogramm. MASCHINIST mit einer unterhaltsamen Mischung aus Industrial Metal und Neuer Deutscher Härte. Harte Gitarrenriffs, moderne Elektro-Elemente und provokante Texte verschmelzten zu einem Sound, der für Bewegung auch vor der Bühne sorgte. Der einzigartige robotische Schlagzeuger R.O.B. unterstrich die außergewöhnliche Bühnenshow.
Die Hamburger Jungs von GODSNAKE zeigten eindrucksvoll, warum sie zu den spannendsten Melodic-Thrash-Metal-Bands der Gegenwart zählen: druckvoll, technisch stark und mitreißend.
Als Highlight folgte DIRKSCHNEIDER und verwandelte das restlos gefüllte Zelt in einen Heavy-Metal-Tempel. Die komplette Aufführung des ACCEPT-Klassikers „Balls To The Wall“ sowie weitere legendäre Songs wie „Fast as a Shark“, „Metal Heart“ und „Princess of the Dawn“ sorgten für Gänsehaut und Begeisterungsstürme. Udo Dirkschneider und seine Truppe lieferten eine Vorstellung, die kaum zu toppen war. Hervorzuheben ist auch die musikalische Leistung der Jungs, die wieder mal zeigte, dass Heavy Metal auch zwischendurch gut ein paar klassische Elemente vertragen kann. Zahlreiche Solo-Einlagen der Musiker rundeten das Set ab.
Zuguterletzt begeisterten Living Theory aus Italien mit einer authentischen Hommage an Linkin Park. Die fünf Musiker überzeugten mit großer Spielfreude, hoher Präzision und einer gelungenen Mischung aus Klassikern und neueren Songs. Dank starker Bühnenpräsenz und viel Liebe zum Detail sorgte die Band für einen mitreißenden Auftritt, der bei den Fans hervorragend ankam.
FAZIT
Die Besucher erlebten ein energiegeladenes Wochenende voller Musik, Party und guter Laune. Das UOB 2026 zeigte einmal mehr, warum es längst einen festen Platz im Festival-Kalender vieler Metal-Fans gefunden hat. Ein Wertbonsystem mit zivilen Preisen, vielen Sitzplätzen sowie kurze Wege (auch zur WC-Anlage) machten den Festivalbesuch sehr angenehm. Der Regen an den vorangegangenen Tagen und am Freitag wurde ggf. von irgendwem bestellt, um den festivaltypischen Schlamm-Bodenbelag zu erzeugen 😉 wer weiß !?
Mega Stimmung, nette, freundliche Menschen inklusive!
NEWS
Kaum sind die letzten Klänge verklungen, richtet sich der Blick schon wieder voller Vorfreude nach vorn. Am 04. und 05. Juni 2027 werden wieder etliche coole Bands auf dem UOB27 die Bühne rocken.
Weitere Informationen und die aktuellsten News findet Ihr hier: www.u-o-b.de und auf Facebook unter
Tickets könnt Ihr Euch jetzt schon sichern: www.u-o-b.de/karten/
Die Early Bird Tickets für das UOB 2027 sind bereits jetzt schon ausverkauft!
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