Review: Mimi Barks – „Dreamstate Of Fear“

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Album Cover
9.6
Zwischen emotionaler Dunkelheit, brachialer Energie und moderner Härte

Mit Dreamstate of Fear setzt Mimi Barks ihren kompromisslosen Kurs zwischen Metal, Industrial und Trap konsequent fort. Die am 24. Juli 2026 erscheinende Sieben-Track-EP verspricht eine düstere, intensive Reise durch emotionale Abgründe und explosive Klanglandschaften – genau das Terrain, auf dem sich die Künstlerin in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht hat.

Bereits der Opener „Dreamstate of Hell“ deutet mit seinem Titel an, wohin die Reise geht: in eine Welt aus Härte, Chaos und inneren Dämonen. Es folgen Songs wie „Ophelia“ und das über fünf Minuten lange „Jericho“, die auf eine atmosphärisch dichte und cineastische Ausrichtung schließen lassen. Mit „Power durch Verrat“ bringt Mimi Barks zudem einen deutschsprachigen Titel ins Spiel, der thematisch Verrat, Stärke und Selbstermächtigung verbinden dürfte.

Die kurzen Zwischenspiele „Polarity“ und „States of Consciousness“ lassen vermuten, dass Dreamstate of Fear als zusammenhängendes Werk konzipiert wurde und nicht nur als lose Sammlung einzelner Songs. Den emotionalen Gegenpol könnte „Butterfly in Chains“ bilden – ein Titel, der Zerbrechlichkeit und Gefangenschaft gleichermaßen suggeriert und damit perfekt zur düsteren Ästhetik der EP passt.

Mimi Barks hat sich mit ihrer einzigartigen Mischung aus brachialen Gitarren, industrieller Wucht und modernen Trap-Elementen längst eine eigene Nische geschaffen. Ihre kompromisslosen Live-Auftritte auf großen Bühnen in Großbritannien und Europa haben gezeigt, dass ihre Musik nicht nur im Studio funktioniert, sondern vor allem live ihre volle Kraft entfaltet.

Dreamstate of Fear ist eine intensive Veröffentlichung für alle, die sich zwischen Nu Metal, Industrial, Metalcore und modernen Hip-Hop-Einflüssen zuhause fühlen. Wenn die Musik hält, was Titel, Konzept und bisherige Veröffentlichungen versprechen, dürfte Mimi Barks ihre Position als eine der spannendsten Grenzgängerinnen zwischen Metal und Trap weiter festigen.

Tracklist

  1. Dreamstate of Hell (03:14)
  2. Ophelia (03:45)
  3. Jericho (05:21)
  4. Power durch Verrat (02:43)
  5. Polarity (00:35)
  6. Butterfly in Chains (02:41)
  7. States of Consciousness (00:50)

Unser Fazit


Sound
10
Inhalt
9
Kreativität
9.5
Artwork
9.5
Wiederhörwert
10