Nach zwei intensiven Festivaltagen stand am Sonntag, den 26. Juli 2026, bereits der letzte Tag des Ruhrpott Rodeo auf dem Flugplatz Schwarze Heide in Hünxe an. Von Müdigkeit war jedoch weder auf noch vor den Bühnen etwas zu spüren. Stattdessen erwartete die Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Punkrock, Hardcore, Ska und jeder Menge Festivalstimmung. Trotz eines zwischenzeitlichen Regenschauers ließen sich die Fans die gute Laune nicht nehmen und feierten den letzten Festivaltag bis spät in die Nacht.
Den Auftakt auf der Ruhrpott Stage machte Götz Widmann, der mit seinem unverwechselbaren Mix aus Liedermacher-Kunst, Humor und Gesellschaftskritik den Festivalsonntag entspannt eröffnete. Im Anschluss legten Desolat auf der Rodeo Stage mit einer energiegeladenen Hardcore-Show den Grundstein für einen Tag voller schweißtreibender Konzerte.
Mit den New Yorker Hardcore-Legenden Madball wurde es anschließend deutlich härter. Die Band lieferte eine kompromisslose Performance, die von Moshpits und jeder Menge Bewegung vor der Bühne begleitet wurde. Direkt danach sorgte MOS mit einer mitreißenden Show für beste Stimmung und brachte das Publikum ordentlich in Bewegung.
Ein fester Bestandteil des Ruhrpott Rodeo durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen: Universum 25 standen auf der Bühne – und mit ihnen auch Veranstalter Alex Schwers, der traditionell selbst Teil des Geschehens ist. Die Band überzeugte mit ihrem modernen Rocksound und wurde vom Publikum begeistert empfangen.
Mit The Queers folgte klassischer US-Punkrock, bevor Jaya The Cat das Festivalgelände in eine ausgelassene Ska-, Reggae- und Punkrock-Party verwandelten. Überall wurde getanzt, gesungen und gefeiert – beste Festivalstimmung am Sonntagnachmittag.
Anschließend betraten mit Toxoplasma echte Deutschpunk-Legenden die Bühne. Besonders die langjährigen Fans kamen bei Klassikern der Band voll auf ihre Kosten und feierten jede Minute des Auftritts.
Zu den Highlights auf der Hauptbühne gehörte zweifellos der Auftritt von Dritte Wahl. Selbst ein einsetzender Regenschauer konnte die Rostocker Punkrock-Institution und das Publikum nicht ausbremsen. Im Gegenteil: Gemeinsam wurde lautstark weitergesungen und gefeiert, wodurch der Regen schnell zur Nebensache wurde.
Für eine kurzfristige Änderung im Programm sorgte Knochenfabrik, die spontan für Drei Meter Feldweg einsprangen. Die Kultband nutzte die Gelegenheit und lieferte eine mitreißende Show ab, die von den Fans dankbar angenommen wurde.
Mit Hot Water Music folgte die US-Punkrock-Veteranen mit einer emotionalen und gleichzeitig kraftvollen Performance.
Richtig wild wurde es anschließend bei Gutalax. Die tschechische Goregrind-Band verwandelte das Festivalgelände endgültig in einen riesigen Party-Moshpit. Mit ihrem schrägen Humor, den verrückten Bühneneinlagen und jeder Menge Klopapier entwickelte sich der Auftritt zu einem der unterhaltsamsten Momente des gesamten Wochenendes.
Den krönenden Abschluss auf der Ruhrpott Stage übernahmen schließlich Sondaschule. Mit ihrer Mischung aus Ska, Punk und unverkennbarem Ruhrpott-Charme sorgte die Band noch einmal für ein wahres Hitfeuerwerk. Zahlreiche Mitsing-Momente, ausgelassene Stimmung und ein Meer aus erhobenen Händen machten deutlich, dass sich kaum jemand ein besseres Festivalfinale hätte wünschen können.
Die besten Bilder von dem Wochenende haben wir für euch dabei.
Sondaschule
Gutalax
Hot Water Music
Knochenfabrik
Dritte Wahl
Toxoplasma
Jaya The Cat
































































































































