Der 22. Juni im Kölner Club Volta endet so, wie man es sich erhofft hatte: schweißgebadet, taub und mit einem Grinsen, das so schnell nicht wieder weggeht.
Angel aus Köln eröffnen den Abend vor noch überschaubarem Publikum – solide, aber zurückhaltend.
Curse Lifter aus Utrecht drehen die Stimmung. Der Club füllt sich, die Menge rückt nach vorne, auf der Fläche tut sich was. Als sie die Bühne verlassen, ist die Grundlage gelegt.
Gridiron aus den USA machen dann kurzen Prozess. Der Club ist voll, die Menge heiß – und die Amerikaner liefern genau das, was man von ihnen erwartet. Harter Groove, rohe Energie, keine halben Sachen.
Malevolence betreten die Bühne – und ab diesem Moment gibt es kein Halten mehr. Von Song zu Song steigert sich die Energie, der Club dreht durch. Wall of Death, Circle Pit, alles dabei. Die Temperaturen im Club Volta erreichen dabei Werte, bei denen selbst die Sauna nebenan neidisch werden würde – aber das interessiert niemanden. Wenn die Stimmung so gut ist, schwitzt man eben gerne.
Nach dem Set nimmt sich der Gitarrist Konan Hall noch Zeit für die Fans – Fotos, Gespräche, kein Stress. Genau diese Nahbarkeit macht den Unterschied und zeigt, dass Malevolence nicht nur auf der Bühne alles geben.
Ein geiler Abend. Einfach so.
Malevolence
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