„Road to Rockin‘ Memories“ begeistert in Seebronn
Unter dem Motto „Road to Rockin‘ Memories“ hat im schönen Baden-Württembergischen Örtchen Seebronn vom 31. Juli bis 2. August 2026 ein absolut gelungenes Family-Event und Rockfestival erstmals stattgefunden. Ein mutiger Schritt, der sich mehr als ausgezahlt hat. Was die Veranstalter Giancarla, Salvatore und Antonio in Zusammenarbeit mit dem Team vom Stephan Stroh Stageservice und einem örtlichen Team auf die Beine gestellt hat, verdient großen Respekt. Mit viel Herzblut, Idealismus und einem starken Gemeinschaftsgefühl entstand ein Festival, das eindrucksvoll bewies, wie wichtig Zusammenhalt ist. Eine Botschaft, die während des gesamten Wochenendes immer wieder auf und vor der Bühne gelebt wurde.
Neben einer hervorragend organisierten Veranstaltung überzeugten faire Preise, ein großzügiges Campinggelände, ein gemütlicher Biergarten, abwechslungsreiche Foodtrucks, Händlerstände sowie eine große Hüpfburg. Das alles eingebettet in die idyllische Landschaft rund um Seebronn, mit herrlichem Blick über Wald und Felder.
Sieben Bands sorgten an drei Tagen für beste Unterhaltung und machten die Premiere zu einem vollen Erfolg.
Freitag: Gelungener Auftakt
Den Startschuss setzte am Freitagnachmittag Heaven’s Raven aus Schwäbisch Gmünd. Die Hard-Rock-Band feierte nach mehr als 30 Jahren Pause erst 2024 ihr Comeback und eröffnete das Festival mit viel Spielfreude und klassischem Rocksound.
Anschließend übernahmen Iron Echo aus Heilbronn die Bühne. Mit kraftvollem Heavy- und Power Metal, schnellen Riffs und jeder Menge Energie riss die Band das Publikum sofort mit. Frontmann Johnny Vox überzeugte wie gewohnt durch seine starke Bühnenpräsenz und den direkten Kontakt zu den Fans. Songs wie „Ready to Rumble“, „Death Dealer“ oder „Loud and Proud“ sorgten für fliegende Fäuste und beste Stimmung vor der Bühne. Ein beeindruckender Abschluss eines rundum gelungenen ersten Festivaltages.
Samstag: volle Energie vom ersten Ton an
Schon am frühen Nachmittag zeigte sich, dass der Samstag keine Anlaufzeit benötigen würde. Bereits nach wenigen Songs herrschte ausgelassene Stimmung vor der Bühne.Den Auftakt machte Doctor Anger aus dem Raum Stuttgart. Die Apocalyptic-Party-Power-Metaller präsentierten eine ebenso coole wie mitreißende Show. Mit ihren phantasievollen Outfits, ihrem markanten Keyguitar-Sound und Frontmann Christian Langers kraftvoller Stimme verwandelten sie das Festivalgelände schnell in eine große Party. Erste Moshpits ließen nicht lange auf sich warten und natürlich ist es auch immer etwas besonderes, wenn die Musiker sich mitten ins Publikum gesellen. Den Schlachtruf von Doctor Anger „Bier“ hörte man natürlich noch weit übers Konzertende hinaus. Sehr cooler Auftritt!
Im Anschluss folgte ein erstklassiges DJ-Set mit einer b unten Mischung aus alten und neuen Rock- und Metal-Songs von Radiomoderator und DJ Dave Kaufhold und Multi-Talent (Stage Service, DJ, usw.) Stephan Stroh.
Mit Dark Sky aus Rottweil folgte eine Band, die seit 1982 fester Bestandteil der deutschen Rockszene ist. Frontmann Frank Breuninger und seine Band überzeugte mit viel Leidenschaft, starker Stimme und einer souveränen Bühnenpräsenz. Melodischer Metal auf hohem Niveau.
Am Abend warteten schließlich viele Besucher auf die Headliner CHERRY BOMB. Die Band stammt „straight from Hollywood-Sunset-SantaMonica-Los Angeles“ und entführte das Publikum musikalisch direkt in die goldene Ära des Glam-, Hair- und Hardrocks der 80er-Jahre. Zwei Stunden voller Rockklassiker und eigener Songs sorgten für beste Stimmung. Besonderes Highlight war natürlich die Premiere der eigens für das Festival geschriebenen Hymne „Rockin‘ Memories“, die für einen echten Gänsehautmoment sorgte.
Gemeinsam mit den Veranstaltern Antonio, Salvatore, Giancarla und einem Großteil des Organisationsteams wurde auf der Bühne auf den gelungenen Festivalauftakt angestoßen. Frontmann Chris P. Nuttz mischte sich mehrfach unter das Publikum und bezog die Fans aktiv in die Show ein. Die Begeisterung war so groß, dass CHERRY BOMB erst nach einer rund halbstündigen Zugabe die Bühne verlassen durften. Klasse Performance einer Top Band!
Sonntag: …und immer noch kein bisschen müde
Wer dachte, der Sonntag würde ruhiger verlaufen, wurde schnell eines Besseren belehrt. Bereits zur Mittagszeit füllte sich das Gelände wieder. Den Auftakt machten die Lokalmatadoren Syrocks. Das Trio präsentierte Songs im Stil von AC/DC, Metallica oder Iron Maiden und sorgte für einen perfekten Start in den Abschlusstag. Besonders erwähnenswert: Schlagzeuger Gi Gy stellte für die gesamte Festivalzeit sein Drumset für alle Bands zur Verfügung und betreute das Set im Rahmen der Umbauten. Eine großartige Geste innerhalb der Rock-Community.
Den würdigen Schlusspunkt setzten Fire Rose aus der Schweiz. Trotz hochsommerlicher Temperaturen sprang der Funke sofort auf das Publikum über. Frontmann Philipp Meier begeisterte mit großer Ausstrahlung und beeindruckenden High Screams. Die Band überzeugte mit einem starken Auftritt und bewies eindrucksvoll ihr großes Potenzial. Kraftvolle Riffs, eingängige Hooks und druckvolle Gitarrenharmonien verschmelzen mit einer charismatischen Leadstimme und satten Background-Vocals zu einem modernen Hardrock-Sound mit internationalem Format. Live entfaltet die Band eine Energie, die jedes Publikum in Bewegung versetzt.
Ein Festival mit Zukunft
Was während des gesamten Wochenendes besonders auffiel, war die familiäre Atmosphäre. Ob Veranstalter, Helfer, Technikcrew oder Besucher, überall war zu spüren, dass hier Menschen gemeinsam etwas Besonderes schaffen wollten. Alles griff ineinander, jeder packte mit an und genau dieses Gemeinschaftsgefühl machte den besonderen Charakter des Festivals aus.
Fazit: Die Premiere von „Road to Rockin‘ Memories“ war ein voller Erfolg. Das Festival bietet weit mehr als nur gute Livemusik. Es schafft einen Ort, an dem Freundschaften gepflegt, neue Kontakte geknüpft und gemeinsam unvergessliche Momente erlebt werden. Die Basis für eine erfolgreiche Zukunft ist gelegt.
Damit Ihr auf dem Laufenden bleiben könnt, hier die einschlägigen Internetseiten:
www.rockinmemories.de
www.facebook.com/search/top?q=rockin%27%20memories
Und noch ein paar Eindrücke von den Festival Tagen:







