Das war das Impericon Festival 2026

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Bea

Wir waren für euch am 26. Juni auf dem Impericon Festival 2026. Wie bereits im letzten Jahr fand das Indore-Festival in der neuen Messe in Leipzig statt.

Am bisher heißesten Wochenende des Jahres spielten Größen wie die Architects, Babymetal, Landmvrks und Rise Against abwechselnd auf der Monster- und der Wildcat Stage.

Wir besuchten das Impericon Festival dieses Jahr leider nur am Freitag.

Während andere Festivals wie die Defqon oder das Kessel Festival wegen der unerträglichen Temperaturen und Unwetterwarnungen abgebrochen werden musste, war es in der Messehalle Leipzig zum Glück erträglich.

Von viertel Drei bis dreiviertel Zwölf durften wir uns über durchgängig Beschallung freuen und konnten somit dauerhaft in der klimatisierten Halle bleiben. In Halle 2 gab es auch dieses Jahr einige Schlemmerstände, darunter einen Langos- und Dönerverkauf. Zwischen den Hallen wurden den rund 10.000 Besuchende ausreichend Sonnenschirme zur Verfügung gestellt, um sich gegen die Sonne zu schützen. Neben Bier wurde auch in diesem Jahr wieder besonders viel Erdbeerbowle verkauft.

Am 26. Juni kamen wir arbeitsbedingt leider erst gegen 17 Uhr auf dem Festivalgelände an. Auf der Wildcat Stage spielten da bereits Boundaries. Die Halle war noch einigermaßen leer, was einerseits an den frühen Zeiten oder auch den unerträglichen Temperaturen zur Mittagszeiten liegen konnte. Mit jedem Act wurde es jedoch dann deutlich voller. Wir verschafften uns einen groben Überblick über das Veranstaltungsgelände. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir keine Veränderungen in der Infrastruktur feststellen.

Um 17:40 Uhr kam Future Palace mit Frontfrau Maria Lessing auf die Monster Stage. Wir hatten die Band aus Berlin bereits auf dem Open Flair 2025 live gesehen und hatten uns sehr auf den Auftritt beim Impericon Festival gefreut. Maria überzeugte uns und alle anderen in der Halle mit ihrer wahnsinnig vielfältigen Stimme und ihrer Live-Präsenz.

Fotos Future Palace

Direkt nach Future Palace ging es für uns zu Catch your Breath, rüber auf die Wildcat Stage. Mit ihrem Mix aus modernen Metalcore-Riffs und eingängigen Melodien sorgte die US-amerikanische Band für jede Menge Bewegung und feuchte Augen vor der Bühne.

Obwohl Catch Your Breath noch zu den jüngeren Namen der Szene gehören, haben sie sich in den vergangen Jahren auch in Deutschland eine wachsende Fangemeinde aufgebaut. Das konnte man auch auf dem Impericon spüren.

Fotos Catch Your Breath

Nach Catch Your Breath schauten wir uns eine Band an, die wir schon von vielen Freunden empfohlen bekommen haben. Die indische Metal-Band Bloodywood überraschte uns von der ersten Minute an. Sowohl musikalisch als auch optisch bekamen wir einiges geboten. Die Energie der Band übertrug sich innerhalb weniger Sekunden auf die gesamte Crowd.  Auch die Anzahl der Crowdsurfer stieg während des Konzertes exponentiell an und die Stage Buddies hatten alle Hände voll zu tun. Gefühlt wurde jede einzelne Person aus der Crowd einmal nach vorne befördert. Der Crowd war deutlich anzumerken, dass die indische Band für viele der persönliche Headliner des Tages und des Herzens war.

Ein absolut überzeugender, grandioser Auftritt.

Fotos Bloodywood

Bevor wir in eine wohlverdiente kleine Pause gingen, schauten wir uns noch Black Veil Brides an. Wir kannten bisher von der Band nur bekannte Songs wie „In the End“ und „Bleeders“. Mit Black Beil Brides wurde es deutlich atmosphärischer in der Messehalle. Nach der energiegeladenen Wow-Show von Bloodywood tat es uns gut, sich einfach auf die Musik einzulassen und für einen Moment etwas herunterzukommen. Die Band überzeugte mit einer stimmungsvollen Performance und eingängigen Melodien. Für uns war das genau die richtige Abwechslung und ein gelungener Übergang, bevor es später wieder etwas härter zur Sache ging.

Fotos Black Veil Brides

Zu guter Letzt kamen um 22:35 Uhr die Architects auf die Bühne. Diese wirkte fast schon zu klein für Frontmann Sam Carter, der nicht nur musikalisch viel Raum einnahm.

Noch einmal wurden die letzten Kraftreserven mobilisiert. Vor der Bühne wurde noch einmal alles gegeben, während auch die Ränge bis auf den letzten Platz gefüllt waren. Mit ihrer gewohnten druckvollen Performance sorgten die Architects für einen würdigen Festivalabschluss am Freitag. Ein letztes Mal wurde gemeinsam gemosht und gefeiert, bevor ein rundum gelungener Festivaltag zu Ende ging.

Fotos Architects

 

Unser Fazit zum zweiten Jahr Impericon Festival in Leipzig fällt durchweg positiv aus. Besonders froh waren wir darüber, dass die Temperaturen trotz des bisher heißesten Tages des Jahres in der Halle gut auszuhalten waren. Die Bedingungen vor Ort waren angenehm, sodass man trotz der Hitze nicht das Gefühl hatte, nur noch ums Durchhalten kämpfen zu müssen.

Auch mit der Orga des Festivals waren wir zufrieden. Auch im zweiten Jahr hat das Konzept in Leipzig für uns sehr gut funktioniert. Die Auswahl der Bands ist sehr stark und die Atmosphäre ist durchgehend angenehm.

Wir sind sehr gespannt, wie sich das Impericon Festival in Leipzig in den kommenden Jahren noch weiterentwickelt und freuen uns schon auf das nächste Jahr.