Mitten hinein in die Hochphase des Britpop platzte 1994 eine Band, die so gar nicht ins damalige Bild passen wollte: Während Oasis, Blur und Co. die britischen Charts mit Gitarrenmelodien und Working-Class-Mythen dominierten, standen vier Musiker:innen aus London auf der Bühne, die lauter, wütender, politischer – und kompromisslos anders waren. Skunk Anansie
Deborah „Skin“ Dyer, Martin „Ace“ Kent, Richard „Cass“ Lewis und Robbie France gründeten mit Skunk Anansie nicht einfach nur eine weitere Rockband. Sie wurden zu einer Gegenbewegung innerhalb der britischen Musikszene: multikulturell, offen politisch, unbequem und musikalisch schwer einzuordnen. Funk, Metal, Alternative Rock, Punk und hymnischer Hardrock verschmolzen bei ihnen zu einem Sound, der bis heute einzigartig geblieben ist.
Im Zentrum stand von Beginn an Frontfrau Skin – kahl rasierter Schädel, enorme Bühnenpräsenz und eine Stimme, die zwischen fragiler Melancholie und eruptiver Wucht wechseln konnte. In einer von weißen Männern dominierten Rockwelt war sie eine Ausnahmeerscheinung. Genau das machte Skunk Anansie früh zu Außenseitern – und gleichzeitig zu Ikonen.
2026 kommen Skunk Anansie nun für ihre Summer Shows zurück auf die Bühne – und die Erwartungen sind entsprechend hoch. Vor allem aber dürfte die Band erneut zeigen, warum sie seit über drei Jahrzehnten als Ausnahmeerscheinung gilt: kompromisslos, energiegeladen und relevanter denn je.
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