Vom Wacken-Massaker zur Europareise: Warum du Guilt Trip nicht verpassen darfst!

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Tourposter

Wer im Sommer 2026 auf dem Acker in Wacken unterwegs war, brauchte nach dem Auftritt von Guilt Trip eigentlich keinen anderen Slot mehr. Während sich drüben auf den Hauptbühnen etablierte Altherren-Gitarrenhelden im gewohnten Dienst-nach-Vorschrift-Trott durch ihre Setlists spulten, haben die Fünf aus Manchester das komplette Infield in Schutt und Asche gelegt.

Kein erzwungenes Posing, keine lahmen Mitmach-Spielchen – sondern reine, ungefilterte Abriss um DAS RIFF zu zelebrieren! Wer diese Zeremonie miterlebt hat, weiß: Guilt Trip sind aktuell die aufregendste Crossover-Hardcore-Dampfwalze Kontinentaleuropas.

Im Oktober rollt das Quintett im Rahmen seiner bisher größten Headliner-Tour flächendeckend durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, um die Hallen im DACH-Raum auseinanderzunehmen. Dass der weltweite Hype um die „Mancunians“ gerade durch die Decke geht, hat einen verflucht einfachen Grund: Ihr im Juni über das Schwergewicht Roadrunner Records erschienenes drittes Album Armour Of Angels ist ein absoluter Volltreffer und für mich persönlich, gerade der Anwärter auf den Titel Album des Jahres! Vergesst langweilige Genre-Schubladen oder den immer gleichen Beatdown-Standardbrei. Was Guilt Trip auf Armour Of Angels veranstalten, ist katanascharfes Songwriting der Sonderklasse. Die Scheibe strotzt vor Riffs, Riffs und Riffs, die einem buchstäblich die Schädeldecke wegblasen, und mit den abartigsten Taktwechseln um sich schmeisst, die man in diesem Genre seit Jahren gehört hat! Ich liebe dieses Album!


Wenn in Tracks wie Burn oder Veins peitschende Down-Pickings nahtlos in überraschende, fast schon hypnotische Rhythmus-Shifts und zynisch-melodische Chöre kippen, bleibt kein Stein auf dem anderen. Guilt Trip schalten innerhalb von Millisekunden von Hochgeschwindigkeits-Thrash auf tonnenschwere, böse Grooves um – genau diese rhythmische Unvorhersehbarkeit macht das Material live so genial! Sänger Jay Valentine brüllt sich dazu die Seele aus dem Leib, während die Gitarrenfraktion um Jak Maden und Sam Baker Riffsalven abfeuert, bei denen selbst verwöhnte Metal-Snobs ehrfürchtig ihr Bier verschütten. Nicht umsonst hat sich Guilt Trip den Titel „World Record of the bigegst Circle Pit“ auf die Brust geschrieben!

Auf der anstehenden Tour geht die Truppe zudem keineswegs alleine ins Feld. Mit Judiciary, Justice For The Damned und Long Goodbye haben sie ein Vorprogramm am Start, das bei regulären Konzerten selbst als Headliner durchgehen würde. Wenn du also dieses Jahr nur ein einziges Hardcore- oder Metal-Event mitnimmst, dann genau dieses. Alles andere wäre fahrlässige Arbeitsverweigerung des eigenen Musikgeschmacks!

Wer sich die Riff-Zeremonie in dem Genremix aus Größen wie Sepultura, Norma Jean, Limp Bizkit, Devildriver selbst geben möchte, hat hier folgende Chance zu:

 

22.10.2026 Bochum Zeche
23.10.2026 Aarau KIFF Schweiz
24.10.2026 Würzburg Posthalle
25.10.2026 Hamburg Gruenspan
26.10.2026 Berlin SO36
27.10.2026 Wien Flex
28.10.2026 Leipzig Täubchenthal
29.10.2026 München Technikum
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