Summer Breeze 2026 Recap II

Es ist Mittwoch, der 11. August 2026, und das Summer Breeze 2026 sollte mit der Musikkapelle Illenschwang Punkt 15 Uhr offiziell eröffnet werden. So will es die Tradition. Und damit startet unser Summer Breeze 2026 Recap II. Das Infield öffnete seine Tore schon um 13:30 Uhr, sodass die Besucher genug Zeit hatten, sich an den zahlreichen Ständen mit Merch, Essen und Getränken zu versorgen.
Da es mein erstes Summer Breeze Open Air war, konnte ich das gerade passierende noch nicht so ganz greifen. Es war nur sehr ergreifend zu sehen wie tausende Metalheads die Kapelle gebührend empfangen haben. Was für ein schöner Moment.

 

Viel Fun aber nicht albern

Die Main Stage wird von den Excrementory Grindfuckers eröffnet, und sie bringen das Infield direkt zum Kochen. 2006 waren die Excrementory Grindfuckers zum ersten Mal Gast auf dem Summer Breeze und beweisen direkt, warum sie zum Summer Breeze gehören. Neben den neonfarbenen Outfits, die sich direkt in die Netzhaut brannten, musste das Trommelfell direkt Grindcore verarbeiten. Viel Fun auf der Bühne ohne albern zu wirken. Den Gig könnt ihr übrigens auf Arte euch anschauen. -> Arte.TV <-

 

 

 

Nuclear Blast Records Night auf der T-Stage

Zurück zur T-Stage, um die dänische Death Metal Band Neckbreakker vor die Linse zu bekommen. Die T-Stage gehörte am Mittwochabend komplett dem Label Nuclear Blast Records. Neben Neckbreakker sollten auch noch The Narrator, Green Lung, Paradise Lost, Eivør und Miracle of Sound die T-Stage-Crowd zum Kochen bringen. Doch zuerst waren Neckbreakker am Start. Auch wenn Death Metal nicht auf meiner Daily Dose of Music steht, haben die Dänen einen sehr krassen Eindruck hinterlassen.

 

Dino Nuggets

Weiter sollte es mit Nuggets gehen, gerne auch vegan und als Dino, aber diesmal meine ich die King Nugget Gang. Die Wera  Tools Stage, kurz einfach Wera Stage, wurde in einen riesengroßen Airfryer verwandelt. Die Gönnheimer Band, die übrigens von XO Armor-Sänger Chris gefeatured wurde, verwandelte die Wera Stage in einen reinen Hexenkessel. Ihr Rapcore hat nicht nur mein Herz getroffen, sondern auch das von tausend anderen. Volltreffer! Ich muss wohl nicht erwähnen, dass Moshpits und Crowdsurfen Pflichtprogramm sind.

 

The Narrator

Zurück zur T-Stage, denn da sollten gleich The Narrator aus Essen feinsten Metalcore zum Besten geben. Harte Riffs sollten auf emotionale Breakdowns treffen. Mit purer Gewalt treffen The Narrator ins Schwarze und beweisen eindrucksvoll, warum sie aus der deutschen Metalcore Szene nicht mehr wegzudenken sind. Schon letztes Jahr sollen die Essener eingeschlagen haben wie eine Bombe, als sie ihr Debüt gegeben haben. Mit frischem Material im Gepäck baten The Narrator zum Abriss.

Inhuman Nature, mehr als eine Herausforderung

Wenn Thrash Metal auf Hardcore trifft, dann reden wir über Inhuman Nature. Die britische Band hatte nicht nur ein neues Album im Gepäck, sondern auch eine extra Portion Energie, die irgendwie raus musste. Vor allem Sänger Chris hielt es kaum länger als 10 Sekunden auf einem festen Platz aus. Was für uns Fotografierende manchmal zu einer echten Herausforderung wurde. Doch diese Energie übertrug sich direkt auf die tobende Menge. Die Wera Stage war ein Schmelztiegel moshender Menschen.

 

Summer Breeze 2026 Recap II – Impressionen

Ich war fest der Meinung, nach der partiellen Sonnenfinsternis noch eine weitere Band vor der Linse gehabt zu haben. Leider war dem nicht so. Dann habe ich mich wohl um mein eigenes Wohlergehen gekümmert. Auch ein Fotograf muss gelegentlich Nahrung zu sich nehmen. In diesem Zusammenhang muss ich den Organisatoren vom Summer Breeze ein großes Lob aussprechen. Es wurde auch an vegetarisch und vegan Essende gedacht. So ist tatsächlich jeder kulinarisch auf seine Kosten gekommen. So, und jetzt die Impressionen:

Recap Teil 3 ist auch schon in Arbeit…