Das Castle Rock Festival auf Schloss Broich eröffnete seine 2026er Ausgabe, damit auch das vorletzte mal die Tore des Schlossgartens, mit einem abwechslungsreichen ersten Festivaltag. Von melodischem Gothic Rock über Symphonic Metal bis hin zu Folk- und Dark-Rock war für nahezu jeden Fan der schwarzen Szene etwas dabei.
Pünktlich um 16:00 Uhr betraten Die Legende von Nord die Bühne, die für eine musikalische Reise in den hohen Norden hören lies. Zwischen Folk Metal und epischen Melodien überzeugte die Band mit eingängigen Refrains und einer energiegeladenen Bühnenperformance. Die Mischung aus traditionellen Einflüssen und harten Gitarren kam beim Publikum hervorragend an und brachte die ersten Reihen ordentlich in Bewegung.
Weiter ging es mit Snow White Blood – einen atmosphärischen Einstieg. Mit kraftvollen Gitarren, orchestralen Arrangements und der markanten Stimme der Frontfrau schufen sie eine märchenhaft-düstere Stimmung, die hervorragend zur historischen Kulisse von Schloss Broich passte. Das Publikum ließ sich schnell mitreißen und spendete bereits zum Auftakt reichlich Applaus.
The Other zwischen Melancholie und Horror-Rock
Mit The Other änderte sich die Stimmung spürbar. Die Horror-Punk- und Dark-Rock-Veteranen präsentierten ein druckvolles Set voller düsterer Hymnen und eingängiger Hooks. Die charismatische Bühnenpräsenz und die gewohnt professionelle Performance sorgten dafür, dass die Fans lautstark mitsangen und die Band gebührend feierten.
Tanzwut bringen das Schloss zum Beben
Einer der Höhepunkte des Abends war zweifellos der Auftritt von Tanzwut. Dudelsäcke, harte Gitarren, treibende Rhythmen und jede Menge Feuer im musikalischen Sinne verwandelten den Schlosshof in einen brodelnden Hexenkessel. Die Mittelalter-Rocker bewiesen einmal mehr, warum sie seit Jahren zu den beliebtesten Live-Bands der Szene gehören. Vor der Bühne wurde getanzt, gesprungen und ausgelassen gefeiert.
Nachtblut liefern den krönenden Abschluss
Den Abschluss des ersten Festivaltages übernahmen Nachtblut. Mit ihrer düsteren Inszenierung und düsteren Riffs sorgten sie für den perfekten Ausklang eines intensiven Festivalabends. Die Mischung aus Blackened Dark Metal und eingängigen Refrains traf den Nerv des Publikums, das die Band bis zur letzten Minute feierte.
Der erste Tag des Castle Rock Festivals 2026 machte Lust auf mehr. Das Line-up bot eine gelungene Mischung aus etablierten Szenegrößen und starken Support-Acts. Die historische Atmosphäre von Schloss Broich verlieh den Konzerten einmal mehr ihren ganz besonderen Charme und unterstrich den einzigartigen Charakter des Festivals.
Nach diesem gelungenen Auftakt durfte man sich gespannt auf den zweiten Festivaltag freuen, der das Castle Rock Festival 2026 würdig abrunden sollte.



















































































































