Der letzte Vorhang fällt – Castle Rock Festival verabschiedet sich mit einem unvergesslichen Finale

Der zweite und zugleich letzte Tag des Castle Rock Festivals 2026 stand ganz im Zeichen großartiger Live-Musik und bewegender Momente. Auf Schloss Broich präsentierten sich erneut sieben Bands, die den Fans einen abwechslungsreichen Mix aus Folk, Gothic, Heavy und Dark Metal boten. Doch über allem lag die Gewissheit, dass mit dieser Ausgabe ein Kapitel Festivalgeschichte zu Ende ging.

Den Start in den Festivaltag übernahmen Eigensinn und Wisborg. Wir waren pünktlich zu Heimataerde da. Mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus elektronischen Elementen, NDH-Einflüssen und mittelalterlichen Klängen gelang es der Band schnell, die ersten Besucher vor die Bühne zu locken. Druckvolle Beats und eingängige Songs sorgten für einen gelungenen Atmosphäre und stimmten das Publikum auf einen langen Festivaltag ein.

Sagenbringer entführen das Publikum in nordische Welten

Mit Sagenbringer wurde es anschließend episch. Die Band verband Folk-Elemente mit kraftvollem Metal und erzählte musikalisch Geschichten aus der nordischen Mythologie. Spielfreude und Publikumsnähe machten ihren Auftritt zu einem der sympathischsten des Tages und sorgten für ausgelassene Stimmung im Schlosshof.

Haggefugg bringen mittelalterliche Festivalstimmung

Den Nachmittag gestalteten Haggefugg mit ihrer Mischung aus Mittelalter-Rock und Folk. Tanzbare Rhythmen, traditionelle Instrumente und jede Menge gute Laune animierten das Publikum zum Mitfeiern. Vor der Bühne wurde getanzt, geklatscht und ausgelassen gefeiert – genau die Stimmung, die ein Sommerfestival ausmacht.

All For Metal liefern pure Metal-Energie

Mit All For Metal nahm der Abend deutlich an Fahrt auf. Die Band präsentierte klassischen Metal mit modernen Einflüssen, eingängigen Hymnen und jeder Menge Energie. Kraftvolle Gitarren, mitreißende Refrains und eine publikumsnahe Performance machten ihren Auftritt zu einem der lautesten und dynamischsten des Wochenendes.

Weiter ging es mit Crematory der Gothic Band aus Mannheim.

Ein emotionaler Moment: Der Dank des Veranstalters

Vor dem Headliner wurde es ungewöhnlich ruhig auf der Bühne. Festivalveranstalter Michael trat vor das Publikum und nutzte die Gelegenheit, sich bei seinem gesamten Team für den unermüdlichen Einsatz über viele Jahre hinweg zu bedanken. Ebenso richtete er bewegende Worte an die Besucherinnen und Besucher, die das Castle Rock Festival über Jahrzehnte hinweg begleitet und zu dem gemacht haben, was es war.

Die Verabschiedung machte allen Anwesenden bewusst, dass mit dieser Ausgabe des Festivals eine Ära zu Ende ging. Viele Zuschauer spendeten langanhaltenden Applaus und verabschiedeten das Festival mit großer Wertschätzung und sichtbarer Emotionalität.

Lord of the Lost setzen den würdigen Schlusspunkt

Den letzten Auftritt in der Geschichte des Castle Rock Festivals übernahmen Lord of the Lost. Die Hamburger lieferten eine beeindruckende Show, die noch einmal sämtliche Facetten ihres Sounds vereinte – von harten Metal-Riffs über hymnische Refrains bis hin zu emotionalen Momenten. Die charismatische Bühnenpräsenz, eine starke Lichtinszenierung und die enge Verbindung zur Fangemeinde machten den Auftritt zu einem würdigen Finale.

Der zweite Festivaltag bot noch einmal alles, was das Castle Rock Festival über die Jahre ausgezeichnet hat: musikalische Vielfalt, familiäre Atmosphäre und eine einzigartige Kulisse auf Schloss Broich. Die bewegenden Worte von Veranstalter Michael verliehen dem Abend eine zusätzliche emotionale Tiefe. Sein Dank an das gesamte Team und an die treuen Besucher machte deutlich, wie viel Herzblut in diesem Festival steckte.

So endete das Castle Rock Festival 2026 nicht mit Wehmut allein, sondern vor allem mit Dankbarkeit – für unzählige Konzerte, unvergessliche Begegnungen und viele Jahre voller Musik. Ein würdiger Abschied für eines der traditionsreichsten Festivals der schwarzen Szene.

 

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