Im Interview mit Ringliebe

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Ringliebe

Hallo Rock am Ring, hallo liebe Leute von Ringliebe!

 

Festivalstalker: Zuerst: Wie ist ringliebe entstanden

Ringliebe: Ringliebe ist entstanden, als es noch kein WhatsApp und Ähnliches gab. Wir wollten uns in unserer Kleingruppe etwas schaffen, wo wir uns austauschen können – wer was mitbringt etc. Damals eben bei Facebook. Über die Jahre sind dann immer mehr Leute beigetreten bzw. haben angefragt, und daraus wurde die größte Rock-am-Ring-Social-Media-Community, in der super viel Austausch stattfindet. Irgendwann haben wir uns dann einen Namen überlegt und Ringliebe kreiert.

Festivalstalker: Was macht euren Kanal anders als andere Festival- oder Rock-am-Ring-Seiten?

Ringliebe: Bei uns können sich Menschen connecten, austauschen und alles fragen, was es zu fragen gibt. Hilfe zur Selbsthilfe quasi. Es gibt viele andere Kanäle mit super Content. Bei uns steht aber nicht das Content-Createn im Fokus, sondern der interaktive Austausch zu allen Themen rund ums Festival.

Festivalstalker: Was bedeutet Rock am Ring persönlich für euch?

Ringliebe: Auszeit vom Alltag, gemeinsame Momente mit Freunden, Musik, Lebensfreude, neue Menschen kennenlernen. Einfach eine geile Zeit haben. Psychohygiene.

Festivalstalker: Habt ihr schon Freundschaften oder Projekte durch den Kanal entstehen sehen?

Ringliebe: Ja, immer wieder. Vor allem bei Leuten, die alleine zum Ring gefahren sind und dort super Anschluss an Gruppen gefunden haben. Daraus sind echte Ringfreundschaften entstanden, die sich jedes Jahr wieder treffen. Auch wir haben mittlerweile unsere festen Nachbarschaftsfreunde, und es ist jedes Jahr wieder schön, sich wiederzusehen.

Festivalstalker: Was war euer emotionalster Moment bei Rock am Ring?

Ringliebe:  Schwierig, das auf einen Moment herunterzubrechen. Wir würden sagen: der Moment, wenn sich die Tore öffnen und es endlich losgeht. Man wartet ein ganzes Jahr darauf, plant ein ganzes Jahr – und dann ist er plötzlich da. Dieser Moment. Es geht endlich los. Das komplette Erlebnis ist eine unfassbar krasse Emotion.

Es ist außerdem immer wieder schön, dass DreamHaus uns all das ermöglicht, was wir exklusiv erleben dürfen. Früher durften wir auch mal ein Vier-Augen-Gespräch mit Marek führen. Das war ebenfalls etwas ganz Besonderes.

Festivalstalker: Was war die verrückteste Geschichte, die ihr auf dem Festival erlebt habt?

Ringliebe: Da fallen uns mehrere Sachen ein: 2016 der Weltuntergang in Mendig. 2017 die Rückkehr an den Ring und dann direkt der Bombenalarm, wodurch alles geräumt werden musste. Oder Marteria, der innerhalb weniger Stunden sowohl bei Rock im Park als auch bei Rock am Ring gespielt hat. Es gibt wahrscheinlich noch so viel mehr.

Festivalstalker: Wie habt Ihr 2026 Rock am Ring überstanden? Was hat euch abgeholt und was nicht?

Ringliebe: Relativ gut. Es ist jedes Jahr ein Erlebnis, aber auch eine Anstrengung.

Krass war die neue Mandora-Bühne. Auch dass die LED-Türme beibehalten wurden, war mega. Generell war die Optik des Infields richtig gelungen.

Es ist eine Großveranstaltung, da gibt es immer ein paar Stellschrauben. Aber grundlegend war es wieder ein großartiges Festival. Auch auf unseren Rundgängen über die Zeltplätze haben wir durchweg positive Vibes wahrgenommen.

Festivalstalker: Welche Bands wünscht Ihr euch für 2027 ?

Ringliebe: Das ist bei uns eine bunte Mischung: Metallica, Die Toten Hosen, Muse und Feine Sahne Fischfilet.

Schnelle Entweder-oder-Runde

Camping oder Hotel? –Camping 

Erste Reihe oder FoH-Bereich? – FoH

Headliner oder Geheimtipp? – Geheimtipp

Bier oder Energy Drink? – Energy Drink aber mit Schuss 

Regen-Ring oder Hitzeschlacht? – Hitzeschlacht

Festival-Frühstück oder Ausschlafen? – Ist Ausschlafen überhaupt möglich? Festival-Frühstück

Festivalstalker: Beschreibe den Ring in Drei Worde

Ringliebe: Laut, legendär, ewig.

 

Schön, dass ihr Zeit gefunden habt!

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