Future Palace bringen die Zeche Carl zum Beben – Ausverkaufte Deep Blue Tour in Essen

Am Montag, den 02. November 2026, beuschten wir die Deep Blue Tour von Future Palace der Berliner Post-Hardcore-Band in der Zeche Carl Essen. Bereits im Vorfeld war das Konzert restlos ausverkauft, und so durfte sich die Fans auf einen Abend voller Emotionen freuen. Als Support hatten die Musiker von VINTA den Auftrag, das Publikum ordentlich auf Betriebstemperatur zu bringen.

VINTA eröffnen den Abend mit ordentlich Energie

Den Auftakt des Konzertabends übernahmen VINTA, die mit ihrem modernen Sound zwischen Alternative Rock und Post-Hardcore direkt für Bewegung sorgten. Mit Songs wie „Kalypso“, „Schwarzes Glas“ und „Gift“ präsentierte die Band ihr eigenes Material und zeigte dabei, dass sie sich keineswegs hinter dem Headliner verstecken muss.

Für einen besonderen Moment sorgte das Cover von „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel, das VINTA in ihre eigene musikalische Welt überführten. Auch „Durch die Nacht“, „Adrenalin“ und „Kopf zu laut“ sorgten für ordentlich Druck. Mit „Keine Medizin“ und „Kaputt für immer“ verabschiedete sich die Band schließlich von der Essener Bühne und hinterließ ein Publikum, das bestens auf den Hauptact vorbereitet war.

Future Palace: Zwischen emotionaler Tiefe und brachialer Energie

Nach dem gelungenen Auftakt wurde es Zeit für den eigentlichen Grund, warum die Zeche Carl an diesem Montagabend bis auf den letzten Platz gefüllt war: Future Palace! Die Band um Sängerin Maria Lessing, Gitarrist Manuel Kohlert und Schlagzeuger Johannes Früchtenicht hat sich in den vergangenen Jahren mit ihrer Mischung aus Post-Hardcore und Alternative Rock einen festen Platz in der Szene erspielt.

Mit dem Titeltrack „Deep Blue“ eröffnete das Trio sein Set und machte direkt deutlich, wohin die Reise an diesem Abend gehen sollte. Zwischen treibenden Drums, wuchtigen Gitarren und den markanten Vocals von Maria Lessing entwickelte sich schnell eine intensive Konzertatmosphäre. Die Kombination aus melodischen Passagen, emotionalen Momenten und kraftvollen Ausbrüchen gehört längst zu den besonderen Stärken der Band.

Mit „The Shades“, „Uncontrolled“ und „Ebb and Flow“ ging es weiter. Besonders die Wechsel zwischen verletzlichen, beinahe zerbrechlichen Momenten und explosiven Ausbrüchen machten den besonderen Reiz des Auftritts aus. Future Palace verstehen es, persönliche Emotionen in einen druckvollen Sound zu verpacken, der live noch einmal eine ganz eigene Dynamik entwickelt.

Auch „Supernova“ und „The Echoes of Disparity“ fügten sich nahtlos in das abwechslungsreiche Set ein. Mit „Nixy“, „Heads Up“ und „Cyclone“ wurde die Intensität weiter hochgeschraubt. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie gut die drei Musiker aufeinander eingespielt sind. Während das rhythmische Fundament für ordentlich Druck sorgte, wechselte Maria Lessing mühelos zwischen gefühlvollem Gesang und kraftvollen Shouts.

Im weiteren Verlauf standen mit „Resurge“, „Disintegrate“ und „Tidal Waves“ weitere intensive Momente auf dem Programm.

Spätestens bei „Nightfall“, „Defeating Gravity“ und „Paradise“ dürfte auch der letzte Besucher endgültig im Bann der Band gewesen sein. Die Mischung aus eingängigen Melodien, druckvollen Breakdowns und einer mitreißenden Bühnenpräsenz machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis.

Mit „Dead Inside“ und „Malphas“ fand der Auftritt schließlich seinen Abschluss. Ein Finale, das noch einmal sämtliche musikalischen Facetten von Future Palace bündelte und einen intensiven Konzertabend würdig beendete.

Wie das Ganze in Bildern aussieht, könnt ihr wie immer in unserer Fotogalerie betrachten!

 

 

Future Palace

Vinta