Immer unter Feuer brennt sich in die LANXESS arena in Köln ein

Frei.Wild entfesseln ein Inferno in Köln – „Immer unter Feuer“ brennt sich in die LANXESS arena ein

Am 22. Mai 2026 wurde die gut gefüllte LANXESS arena zum Schauplatz für alle Deutschrockliebhaber – ein Abend, der den Fans von Frei.Wild noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Im Rahmen ihrer „Immer unter Feuer“-Tour lieferten die Südtiroler eine Show ab, die gleichermaßen wuchtig, emotional und von beeindruckenden Pyroeffekten geprägt war. Zwischen Feuerfontänen, gewaltigen Stadionchören und ehrlichen Botschaften entstand eine Atmosphäre, die die gesamte Arena mitriss.

Bereits das Intro mit „FWSC e.V. – Dieser Club, Dieser Pakt, Dieser FWSC“ sowie ein eingespieltes Video aus Köln machten deutlich, dass die Band an diesem Abend keine halben Sachen machen würde. Als schließlich die ersten Töne von „Das Land der Vollidioten“ durch die Arena donnerten, verwandelte sich die Halle schlagartig in einen brodelnden Hexenkessel. Spätestens beim titelgebenden „Immer unter Feuer“ war klar: Frei.Wild hatten Köln fest im Griff.

Die Setlist zeigte sich dabei als perfekte Mischung aus neueren Songs, Fan-Favoriten und emotionalen Hymnen. Stücke wie „Gott und wir selbst“, „Wir reiten in den Untergang“ und „Fürchte dich nicht“ wurden vom lautstark vom Publikum mitgesungen.

Für ausgelassene Stimmung sorgte der überraschend lockere Einschub „Yeah, Yeah, Yeah (Darf ich bitten Lady?)“, bevor die Band mit „Oben befiehlt, unten folgt“ wieder deutlich härtere Töne anschlug. Das anschließende Medley entwickelte sich zu einem wilden Parforceritt durch das Frei.Wild-Repertoire – roh, laut und voller Energie.

Besonders eindrucksvoll: die intensive Atmosphäre bei „Wie ein schützender Engel“ als tausende Handylichter die Arena in ein Meer aus Licht tauchten.

Ein emotionaler Höhepunkt folgte mit „Mehr als 1000 Worte“. Reduzierter, verletzlicher und dennoch kraftvoll zeigte die Band hier ihre musikalische Vielseitigkeit. „Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben“ wirkte anschließend wie ein Manifest des gesamten Abends: Durchhalten, kämpfen, weitermachen.

Doch Köln bekam noch lange nicht genug.

Mit „Du bist ein Idiot“ leitete Frei.Wild den ersten Zugabeblock ein – inklusive Outfitwechsel. Die Band erschien plötzlich in weißen Anzügen auf der Bühne und feierte mit „Halbstark, laut und jung“, „Südtirol“ und dem brachialen „Wir gehen wie Bomben auf euch nieder“ einen weiteren Höhepunkt des Abends. Die Stimmung erreichte endgültig Siedepunkt.

Für den zweiten Zugabeblock kehrte die Band wieder komplett in Schwarz zurück. „Hab keine Angst“ und „Arschtritt“ wirkten wie eine letzte Kampfansage an den Alltag draußen vor der Arena. Mit „Wir sind viele“ verabschiedete sich Frei.Wild schließlich unter ohrenbetäubendem Jubel aus Köln – begleitet von tausenden Fans, die jede Zeile mitsangen.

Am Ende blieb nicht nur der Eindruck einer perfekt inszenierten Rockshow, sondern vor allem das Gefühl, Teil von etwas Größerem gewesen zu sein. Frei.Wild lieferten in Köln keinen gewöhnlichen Konzertabend ab – sie zelebrierten ein Gemeinschaftsgefühl, das die LANXESS arena bis in die letzten Reihen erschütterte.

 

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