Uns zog wieder einmal nach Dresden zum Konzertplatz „Weißer Hirsch“. Dort besuchten wir das erste eigene Open-Air-Konzert der Formation Blond aus Chemnitz.
Noch bevor die Band auf die Bühne kam, war klar uns erwartet ein ganz besonderer Abend.
Denn bereits beim Betreten des Geländes waren wir begeistert. Nachdem wir den Eingang passierten, liefen wir einen abschüssigen Weg hinab, direkt auf die Bühne zu. Durch die Hanglage hatte man von fast überall einen super guten Blick auf die Bühne, die Crowd und das Geschehen. Über das Gelände verteilt gab es außerdem kleine Wiesen und sogar einen Spielplatz, sodass die Location eine unglaublich entspannte Atmosphäre bot.
Allgemein machte die Location einen sehr angenehmen und gepflegten Eindruck. Die Sterne für einen grandiosen Open Air Abend standen somit gut.
Nach den starken Auftritten der Voracts Mariybu und Sarah4K betraten Nina, Lotta und Johann gegen 20:00 Uhr dann die Bühne. In dem knapp zweistündigen Set wurden vor allem Songs vom neuen Album „Ich träum doch nur von Liebe“ gespielt. Außerdem durften wir uns über Klassiker wie Ich sage ja, Männer, mein boy und oberkörperfrei vom Perlen Album freuen. Zu Ich sage ja kam als Überraschungsgast die Chemnitzer Band Power Plush auf die Bühne.
Natürlich durften auch die mittlerweile legendären Showelemente der aktuellen Tour nicht fehlen. So kam die epische Flöte wieder zum Einsatz, genauso wie der hölzerne Schwan, in dem die Formation platznahm. Vor dem ausverkauften Konzertplatz wurden außerdem „Ohne dich“ von der Münchener Freiheit gecovert. Wir hoffen, dass es das Cover auf die Aufnahme schafft. Das Open-Air Konzert wurde nämlich aufgezeichnet. So dürfen wir uns bald nicht nur über das Live-Album zum Perlen Album, sondern auch über eine Aufzeichnung zum neuen Album freuen.
Viele der Fans setzten den Dresscode des Abends – billig und ordinär – vorbildlich um. Neben grandiosen Outfits konnte man auch während des Konzerts unzählige Schilder lesen, wie es mittlerweile schon Standard geworden ist auf Blond Konzerten. Viele Schilder konnten nur von fleißigen Hörern des Podcasts Da muss man dabei gewesen sein verstanden werden. Dieser feierte nämlich zuletzt seine 300. Folge.
Zusammenfassend können wir sagen, dass wir einen richtig schönen Konzertabend für das Herz hatten.
Klar, die Setlist unterschied sich nur wenig von der Hallentour, aber unter freiem Himmel entfaltete die Show noch einmal eine ganz andere Wirkung.
Man hat ausschließlich in strahlende Gesichter in der Crowd geschaut, sei es im Moshpit oder beim Mitsingen oder Lachen. Die Band hatte auch sichtlich Spaß und freut sich auch auf das zweite Open Air in Berlin.
Gerade in Sachsen merkt man einfach, welchen besonderen Stellenwert Blond mittlerweile hat. Konzerte in der Heimat fühlen sich noch einmal emotionaler an, das Publikum kennt jede Zeile und trägt die sächsische Prominenz förmlich durch den Abend.
Genau dieses Gefühl machte das erste eigene Open Air auf dem Weißen Hirsch zu einem Abend, den man so schnell nicht vergessen wird.





















