So war die Hitzeschlacht beim Vainstream Festival 2026

So war die Hitzeschlacht beim Vainstream Festival 2026

Freitag: 40 Grad starke Performances!

Schon am frühen Nachmittag war klar: Dieses Festival wird eine Belastungsprobe. Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke verwandelten das Gelände in einen Backofen. Überall suchten Besucher Schatten, Wasserstationen waren permanent umlagert und die Security verteilte regelmäßig kostenloses Trinkwasser in die Menge. 12.000 Liter am Freitag und Samstag!

Musikalisch ließ der Freitag jedoch kaum Wünsche offen.

Den Auftakt auf der EMP Stage machten Wargasm, die mit ihrem energiegeladenen Mix aus Metal und Electro sofort Bewegung ins Publikum brachten. Danach überzeugten I Killed The Prom Queen mit einer brachialen Metalcore-Show, bevor Set It Off und All Time Low für melodischere Momente sorgten. Social Distortion brachten den Rock’n’Roll nach Münster!

Auf der Murder Stage lieferten Siamese, Dying Wish, Lionheart eine kompromisslose Hardcore-Vollbedienung, während Pennywise den Circle Pit bei brütender Hitze nahezu explodieren ließen. Bury Tomorrow und Landmvrks gehörten anschließend zu den absoluten Highlights des Tages mit ihrer Pyroshow bei den Temperaturen.

Den krönenden Abschluss des Freitags auf der Mainstage lieferten schließlich Rise Against. Trotz der enormen Hitze sang das Publikum nahezu jede Zeile mit und verwandelte das Festivalgelände in einen einzigen riesigen Chor.

Auch der Samstag begann sonnig und heiß.

Bereits am Mittag sorgten Boundaries, The Pretty Wild und Attic101 für einen gelungenen Start. Im Laufe des Nachmittags überzeugten Magnolia Park, Future Palace, Delinquent Habits und Dog Eat Dog mit abwechslungsreichen Shows zwischen Hardcore, Rapcore und Punkrock.

Besonders gefeiert wurden außerdem:Thrown, deren kompromisslose Modern-Hardcore-Performance das Publikum komplett eskalieren ließ. Bloodywood, die mit ihrer einzigartigen Mischung aus Metal und indischen Folk-Elementen zu den Überraschungen des Wochenendes gehörten.

Evakuierung wegen Unwetterwarnung

Kurz nach dem Auftritt von Grandson änderte sich die Lage schlagartig. Während viele Besucher sich für Black Veil Brides eine gute Position sichern wollte, erreichte die Festivalleitung eine amtliche Unwetterwarnung.

Aus Sicherheitsgründen wurde das Festivalgelände umgehend evakuiert.

Ordner und Security lotsten die Besucher ruhig zu den Ausgängen. Die meisten Festivalgäste reagierten verständnisvoll, auch wenn die Enttäuschung über das abrupte Ende deutlich spürbar war. Besonders bitter: Neben Black Veil Brides konnten auch die Headliner Architects, Suicidal Tendencies, The Casualties, Ways Away etc. nicht mehr stattfinden.

Fazit

Das Vainstream 2026 zeigte zwei Extreme an einem Wochenende: Erst kämpften Fans und Bands gemeinsam gegen die rekordverdächtige Hitze, am Ende machte ausgerechnet das Wetter den Schlusspunkt.

Bilder Freitag:

Bury Tomorrow

 

All Time Low

Pennywise

Set it Off

Lionheart

I Killed The Prom Queen

Dying Wish

Impressionen