Am 20. April 2026 verwandelte sich die Turbinenhalle Oberhausen in einen brodelnden Hexenkessel rheinischer Lebensfreude: Kasalla machte im Rahmen ihrer „Trone & Konfetti Tour 2026“ Halt und lieferte ein Konzert, das seinem Namen mehr als gerecht wurde. Unterstützt wurden sie an diesem Abend von Fabian Kuhn, der das Publikum bereits früh auf Betriebstemperatur brachte.
Schon mit den ersten Tönen von „Alle su yeah!“ war klar, dass dies kein gewöhnlicher Konzertabend werden würde. Die Band schaffte es mühelos, die Menge von der ersten Sekunde an mitzunehmen. Zwischen tanzbaren Hymnen wie „Pirate“ und „Pommes un Champagner“ sowie emotionaleren Momenten bei „Der Ress vun dingem Levve“ und „Der Anfang von für Immer“ zeigte sich die ganze Bandbreite des Kasalla-Sounds.
Besonders beeindruckend war die Energie, die sich durch die gesamte Setlist zog. Songs wie „Marie“, „Rudeldiere“ und „Ding Südkurv“ wurden lautstark mitgesungen und verwandelten die Halle in einen riesigen Chor. Dabei bewies die Band einmal mehr ihr Gespür für Dramaturgie: Ruhigere Stücke wie „Der Fluss“ oder das a cappella „Immer noch do“ sorgten für Gänsehautmomente und gaben dem Publikum kurze Verschnaufpausen, bevor es wieder in die nächste Partywelle ging.
Visuell unterstrich die Show den Tourtitel eindrucksvoll: Eine gute Lichtshow und eine ausgelassene Bühnenpräsenz machten die Turbinenhalle endgültig zum „Partytempel“. Basti und Band interagierten dabei immer wieder charmant mit den Fans, was die ohnehin familiäre Atmosphäre zusätzlich verstärkte.
Im Finale drehte Kasalla dann noch einmal richtig auf. Mit Klassikern wie „Stadt met K“, „Mer sin Eins“ und dem emotionalen Abschluss „Sing mich noh Hus“ verabschiedete sich die Band unter tosendem Applaus. Spätestens hier wurde klar: Dieses Konzert war nicht nur ein weiterer Tourstopp, sondern ein echtes Highlight für alle Beteiligten.
KASALLA
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