Die Berliner Crossover-Band KAFVKA verstärkt ihr politisches Engagement im Vorfeld der bevorstehenden Wahlkämpfe in Ostdeutschland. Nach der kurzfristigen Ankündigung einer Solidaritäts-Show gegen den Wahlkampfauftakt der AfD in Berlin-Marzahn sind zukünftig weitere Konzerte in Sachsen-Anhalt geplant.
Das Konzert am 31. Juli in Marzahn wurde auf Anfrage mehrerer Berliner antifaschistischer Gruppen organisiert. In einer PM baten diese die Band, durch ein Konzert eine möglichst große Zahl an Menschen zu einer Gegenkundgebung gegen den Wahlkampfauftakt der AfD zu mobilisieren. Die Organisator:innen begründeten ihr Anliegen mit der starken Präsenz der Partei im ostdeutschen Raum und stellten Bühne, professionelle Technik, Sicherheitsdienst, Awareness-Strukturen sowie eine Gage bereit. KAFVKA erklärte sich hierfür bereit und rief anschließend in den sozialen Medien zur Teilnahme an der Solidaritätsveranstaltung auf. Die Protestkundgebung soll ab 17 Uhr am Eastgate bzw. S-Bahnhof Marzahn stattfinden.
Darüber hinaus plant die Band weitere Aktionen. In einem aktuellen Instagram-Kommentar bestätigten KAFVKA, dass bereits konkrete Vorbereitungen für „2–3 Solidaritätskonzerte in Sachsen-Anhalt“ laufen. Weitere Details hierzu sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.
Diese Ankündigungen erfolgen im Kontext der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September. Die AfD liegt in den aktuellen Umfragen deutlich vorne und könnte stärkste Kraft werden. Vor diesem Hintergrund bekräftigen KAFVKA ihr Engagement, durch Solidaritätskonzerte zivilgesellschaftlichen Protest zu unterstützen und Menschen zur politischen Beteiligung zu motivieren.
Die Band verbindet seit Jahren ihre musikalische Arbeit mit antifaschistischem Engagement und positioniert sich regelmäßig gegen Rechtsextremismus. Mit den geplanten Solidaritätsveranstaltungen setzen KAFVKA diese Linie auch im Zusammenhang der anstehenden Wahlkämpfe in Ostdeutschland konsequent fort.





