ANDERNACH METAL DAYS 2026

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ANDERNACH METAL DAYS

Nach zwei bereits vielbeachteten Ausgaben hat der renommierte JUZ Live Club in Andernach mit den „ANDERNACH METAL DAYS“ erneut bewiesen, dass sich das Festival längst als feste Größe in der Szene etabliert hat. Am Wochenende des 01. und 02. Mai 2026 ging das Event in seine dritte Runde und verwandelte das Gelände einmal mehr in einen Treffpunkt für Metal-Fans aus nah und fern.

Bei bestem Festivalfeeling bot sich den Besucherinnen und Besuchern eine eindrucksvolle Kulisse aus harten Gitarrenriffs, druckvollen Drums und energiegeladenen Liveshows. Nationale wie internationale Acts sorgten über beide Tage hinweg für ein abwechslungsreiches Programm, das von namhaften Größen bis hin zu aufstrebenden Newcomern reichte.

Die Mischung kam beim Publikum hervorragend an: vor der Bühne wurde gefeiert, gemosht und lautstark mitgesungen, während die Bands auf der Bühne alles gaben und die Stimmung konstant auf einem hohen Level hielten. Auch die Organisation und Atmosphäre auf dem gesamten Gelände trugen dazu bei, dass sich die „ANDERNACH METAL DAYS einmal mehr als echtes Highlight im Festivalkalender präsentieren konnten.

Ein besonderes Plus: Die Running Order erwies sich als durchdacht und die Crew sorgte für einen reibungslosen Ablauf, sodass Fans keinen ihrer Favoriten verpassten und immer bestens auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Unterm Strich bleibt ein rundum gelungenes Wochenende, das die Vorfreude auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr bereits jetzt spürbar macht.

Hier ein kleiner Einblick in die Running Order

Freitag, 01.05.2026

Den ersten Teil des Tages kamen fast lokal angesiedelte Band auf das Programm. Dauerte ein Weilchen, aber die Halle füllte sich am Nachmittag dann doch recht zügig, Feiertag sei Dank.

FABULOUS DESASTER

Den Anfang machten FABULOUS DESASTER. Vier Musiker aus Bonn, die sich ganz dem Thrash Metal verschrieben haben. Schnell, kompromisslos und ohne sich in Schubladen wie modern, Old School, retro, progressiv oder technisch einordnen zu lassen. Kurz gesagt: reiner Thrash Metal. Ihr Auftritt als erste Band des Festivals: einfach nur energiegeladen und authentisch.

 

WARWOLF

Die zweite Band des Tages, ebenfalls aus dem Köln/Bonner Raum, WARWOLF. Klassischer, cooler Heavy Metal im Stile von Iron Maiden, Grave Digger und Co. Aktuell sind die Jungs mit ihrem 2025 erschienenen Werk „The final Battle“ unterwegs. Hier merkt man, dass alles erfahrene Musiker am Werk sind, die über die Jahre nichts von ihrer Spielfreude eingebüsst haben und Spaß haben auf der Bühne zu stehen.

 

GUN BARREL

Es folgten, ebenfalls Urgesteine der Köln/Bonner Musikszene, die letztes Jahr ihr 25jähriges Jubiläum feierten: GUN BARREL. Klassischer Heavy Metal mit einer Portion Moderne, was den beiden noch relativ neuen Zugängen an Gesang und am Schlagzeug geschuldet ist. Stimmlich beeindruckt Sänger Vinnie mit einem außergewöhnlichen Stimmvolumen und einer kraftvollen Präsenz. Wer GUN BARREL schonmal gesehen hat weiß, die Truppe lässt es richtig krachen und sprühen nur so vor Spielfreude. Mit im Gepäck, das 2025er Album „Decibel Demons“.

 

THE OTHER

Nummer vier des Abends aus dem Köln/Leichlingener Raum THE OTHER. Eine der renommiertesten Horror Punk Rock Bands Europas. Cooler Sound, spektakuläre Show und man merkt deutliche Einflüsse von Bands wie Danzig, The 69 Eyes, The Cult, Iggy Pop usw.. Das die Truppe schon etliche Jahre an Live-Erfahrung hinter sich haben ist unverkennbar. Schöne eingängige Melodien und ein vielseitiges Songwriting rundeten den Auftritt ab. Da ließ sich auch Sänger Rod Usher es sich nicht nehmen, eine Show inmitten des Publikums abzuhalten.

 

 

Die ersten vier Bands zu Beginn waren alle schonmal absolut klasse und das Publikum ging voll mit, trotz dass es ja noch recht früh am Tag war. Die Pausen wurden zumeist genutzt, um sich im draußen aufgebauten Biergarten einen Snack oder ein Getränk zu holen und um ein Schwätzchen zu halten.

 

CREMATORY

CREMATORY, die 1991 gegründeten Legenden des deutschen Gothic-/Death-Metals, waren letztes Jahr ausgiebig mit ihrem 2025er Album „Destination“ unterwegs. Und CREMATORY lieferten auch in Andernach wieder ab, wie man es kennt und wie man es sich wünscht. Die Songs walzten mit Wucht durch die Gehörgänge und auch der oftmals eingängige Refrain ist nie fehl am Platz und gibt den Songs viel Energie.

 

ONSLOUGHT

Der erste internationale Act des Abends, ONSLOUGHT aus UK und das mit Kultsänger Sy Keeler zurück am Mikro. Die „The force from Hell“ Europatour 2026 im Februar 2026 brachte schon ein paar Konzertlocations in Deutschland zum Kochen. Die Setlist der Extraklasse entstand scheinbar aus einer Kombination der Highlights von „Power From Hell“ und „The Force“, das 2026 sein 40-jähriges Jubiläum feiert.

 

H.E.A.T.

Nach sechs Bands am Tag sollte man an sich meinen, dass das Publikum langsam müde wird. Aber nein! Die Headliner des Abends H.E.A.T., also einem weiteren internationalen Act, haben nochmal richtig Gas gegeben und das Publikum feierte die Jungs aus Schweden. Die bereits 2007 geründete Truppe hatte nicht nur Songs ihres Albums „Welcome to the Furture“ aus 2025 im Gepäck, sondern auch jede Menge der älteren Hits. 80er Jahre Melodic Hard Rock, melodische Hooks, Sänger Kenny Leckremos kraftvolle Stimme und eine absolute Bühnenpräsenz der Jungs verdeutlichen eindrucksvoll, dass H.E.A.T. eine Energieexplosion sind, die ein Feuerwerk aus guter Laune, Präzision, Charisma und super Stimmung zündeten. Einmalig, welche Power, gute Laune und Präsenz die Jungs an den Tag legen! Mega! Highlight des Auftrittes natürlich das Geburtstagsständchen an Frauenschwarm und Drummer Don Crash, der nun auch in den Ü40-Club aufgestiegen ist.

 

 

Samstag, 02.05.2026
Ja und Samstag ging es heiter weiter!

STONE MOUNTAIN MANORZ

Eine Band die direkt zum Start keine halben Sachen machte: STONE MOUNTAIN MANORZ. Deutschsprachiger Metal und vier Jungs die rohen, lauten Sound raushauen. Gitarren, die durch Mark und Bein gehen und von Beginn an super Stimmung. Die Fans feierte die Truppe, wenn auch sich die Halle erstmal langsam Füllen musste.

 

GODSNAKE

Nummer zwei: GODSNAKE aus Hamburg, die aktuell mit ihrer neuen Scheibe „Inhale the Noise“ auf Tour sind, brachten Melodic-Thrash-Metal auf die Bühne und gaben direkt ein paar Songs des im April 2026 erschienenen Albums zum Besten. Ein absolut kraftvoller, abwechslungsreicher Auftritt. Eine gesunde Mischung aus Thrash-Metal mit starken Hooks und melodischen Refrains gepaart mit ganz viel Energie. Auch Live kommen die Jungs richtig gut rüber!

 

BLACKFIRE

Dann folgte BLACKFIRE. Frank Blackfire als lebende Legende zu bezeichnen ist keine Übertreibung. Sein bahnbrechendes Gitarrenspiel bei den frühen Sodom und Kreator war für die Entwicklung des deutschen Thrash-Metal-Sounds maßgeblich. Natürlich gab es bei den Sodom Songs dann kein Halten mehr.

 

SANCTUARY

Und zum ersten internationalen Act des Abends: SANCTUARY, die US-Band, stürmten die Bühne und begeisterten das Publikum mit klassischem Powermetal. Und ja, man merkt deutlich, daß SANCTUARY auch nach all den Jahren noch gerne auf der Bühne stehen und Gas geben. Beeindruckend auch die Stimmgewalt des Frontmanns Joseph Michael.

 

RONNIE ROMERO

Internationaler Interpret Nummer zwei des Abends war kein geringerer als RONNIE ROMERO. Derzeit ist RONNIE ROMERO ja mit mehreren Projekten unterwegs. Definitiv ist es immer eine Freude ihn mit seiner Band zu sehen. RONNIE ROMERO lieferte eine druckvolle, abwechslungsreiche und energiegeladene Live-Performance ab, bei der Spielfreude und Stimmvolumen immer Hand in Hand gehen. Bester Melodic Rock mit ganz viel Power und super Stimmung.

 

APRIL ART

Wer die Gießener APRIL ART schonmal gesehen hat, weiß was einen erwartet: eine absolut gelungene Rock-Metal-Alternative-Mischung gepaart mit elektronischen Sound und das alles kombiniert mit viel guter Laune, guter Stimmung und sportlicher Höchstleistung in der Live Performance. Frisch, jung, dynamisch! Wer nach dem coolen Auftritt 2026 im Rahmen der „ANDERNACH METAL DAYS“ noch einen Nachschlag möchte: APRIL ART sind im Oktober bis Dezember 2026 auf Headliner-Tour. Außerdem sind APRIL ART auf verschiedenen Festivals vertreten.

 

SOEN

Headliner des zweiten Festival Tags war die schwedische Progressive-Metal-Band SOEN, die ihr 2026 erschienenes 7tes Studioalbum „Reliance“ im Gepäck hatten, aber die Fans natürlich auch mit ihren älteren Songs begeisterten. Schon nach wenigen Minuten wird klar: Der Sound von SOEN ist komplex und zugleich zutiefst getragen von vielschichtigen Rhythmen, feinen Melodien und spürbarer lyrischer Tiefe. Live entfaltet die Band ihre volle Wucht. Das Publikum blieb auch in Andernach nicht bloß Zuhörer, sondern wurde Teil eines Erlebnisses, in dem Leidenschaft und Präzision aufeinandertreffen, Verletzlichkeit und Stärke zeigte und  dem Auftritt eine besondere Intensität verliehen hat.

 

Die „ANDERNACH METAL DAYS, das waren zwei Tages volles Musikprogramm der unterschiedlichsten Stilausrichtungen des Metals.  Insgesamt toll organisiert haben die Veranstalter alles, vom Aufbau des Festivals, über das Catering, bis zum Sound. Tooles Booking, für jeden war etwas dabei. Alle Achtung und einen herzlichen Dank für das klasse Festival an das Orga-Team. Definitiv zu empfehlen und für das nächste Jahr sicherlich wieder ein Pflichttermin!