Last Train x LANDMVRKS mit dem Video zu „The Very End Of Every Me“

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Fotocredit
Aaron Benjamin

Last Train und LANDMVRKS nehmen in der französischen Musiklandschaft eine besondere Stellung ein.

Zwei kompromisslos unabhängige Bands, die beide fernab ausgetretener Pfade entstanden sind und deren Geschichten untrennbar mit der Live-Musik verbunden sind. Die eine stammt aus dem Elsass, die andere aus Marseille. Beide begannen früh, wuchsen auf der Bühne auf und ließen die Zeit den rohen Antrieb ihrer Anfangsjahre in beeindruckende Karrieren von großer Substanz verwandeln. Jahr für Jahr, Konzert für Konzert, haben sie sich als zwei der wenigen französischen Bands ihrer Generation etabliert, die in der Lage sind, ihre Musik weit über die Grenzen ihres Heimatlandes hinauszutragen – auf große Bühnen und Festivals rund um die Welt.

Auch wenn sich ihre musikalischen Ausdrucksformen unterscheiden, teilen beide Bands denselben intuitiven Zugang zur Musik: kompromisslos, körperlich und zutiefst emotional. Unter der Energie ihrer Live-Shows und der Kraft ihrer Songs steckt dieselbe akribische Aufmerksamkeit für das Songwriting – sensibel und sorgfältig ausgearbeitet, wobei Verletzlichkeit stets dazu dient, die Intensität noch zu verstärken.

Aus dieser gemeinsamen Basi entstand „The Very End Of Every Me“. Eine Begegnung, die weniger von dem geprägt ist, was die beiden Bands voneinander unterscheidet, als von all dem, was sie von Anfang an miteinander verbunden hat. Der gemeinsam geschriebene Song wurde nicht als Aufeinandertreffen zweier Identitäten konzipiert, sondern als natürliche Erweiterung beider Welten. Die Stimmen von Jean-Noël Scherrer und Florent Salfati verweben sich und antworten einander in einem Stück, das ebenso melancholisch wie kraftvoll ist.

Nachdem sich die Wege der beiden Bands im Sommer auf einigen der größten internationalen Festivals Europas gekreuzt haben – vom Download Festival in Großbritannien bis zum Rock Werchter in Belgien –, wirkt diese Zusammenarbeit weniger wie eine unerwartete Begegnung als vielmehr wie die natürliche Fortsetzung zweier parallel verlaufender Wege.