WARKINGS & VISIONS OF ATLANTIS – Epische Schlacht in der Turbinenhalle Oberhausen
Am 07. Februar 2026 wurde die Turbinenhalle Oberhausen zum Schauplatz einer musikalischen Schlacht, wie sie besser kaum hätte inszeniert werden können. Mit WARKINGS und VISIONS OF ATLANTIS trafen zwei Bands aufeinander, die für große Bilder, starke Melodien und mitreißende Liveshows stehen. Bereits früh am Abend zeichnete sich ab: Dieses Konzert würde kein gewöhnlicher Metal-Abend werden.
INDUCTION – Starker Auftakt mit Power-Metal-Feuer
Den Startschuss setzten INDUCTION, die sich als Support keineswegs verstecken mussten. Mit druckvollem Power Metal, präzisem Spiel und sichtbarer Spielfreude gelang es der Band schnell, das Publikum auf Betriebstemperatur zu bringen. Die Songs gingen direkt nach vorne, die Refrains luden zum Mitgehen ein und sorgten dafür, dass die Halle sich zügig füllte. Ein überzeugender Auftakt, der zeigte, dass INDUCTION längst mehr als nur ein „Anheizer“ sind.
VISIONS OF ATLANTIS – Symphonic Metal mit Herz und Wucht
Mit VISIONS OF ATLANTIS wurde es anschließend episch. Die Band entführte das Publikum in ihre maritime Welt aus Symphonic Metal, großen Melodien und emotionaler Tiefe. Die harmonische Kombination aus kraftvollen Gitarren, orchestralen Elementen und dem starken Gesangsduo sorgte für zahlreiche Gänsehautmomente.
Die Band präsentierte sich bestens aufgelegt, suchte immer wieder die Nähe zum Publikum und bewies eindrucksvoll, warum sie sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Genre entwickelt hat. Die Turbinenhalle verwandelte sich zeitweise in ein Meer aus erhobenen Händen, Mitsing-Passagen und leuchtenden Augen – ein Auftritt, der sowohl musikalisch als auch atmosphärisch voll überzeugte.
WARKINGS – Wenn Geschichte zur Metal-Schlacht wird
Nach einer kurzen Umbaupause war es schließlich Zeit für den Headliner des Abends: WARKINGS. Mit donnernden Drums, viel feuer und martialischer Präsenz betraten die Krieger die Bühne und machten von der ersten Sekunde an klar, dass nun keine Gefangenen gemacht werden.
Der Opener „Ghengis Khan“ setzte direkt ein Ausrufezeichen, gefolgt von „Maximus“ und „Odin’s Sons“, die die Halle endgültig zum Kochen brachten. Die Mischung aus epischem Power Metal, eingängigen Refrains und der unverwechselbaren Krieger-Ästhetik funktionierte live einmal mehr hervorragend.
Songs wie „Armageddon“, „Hephaistos“ und „Warriors“ sorgten für kollektives Bangen, Mitsingen und Headbangen. Spätestens bei „Pirates and Kings“ feat. VOA und „Circle of Witches“ gab es kein Halten mehr – die Turbinenhalle verwandelte sich in einen brodelnden Hexenkessel, der seinem Namen an diesem Abend alle Ehre machte.
Ein besonderes Highlight war „Kings of Ragnarök“, bei dem die epische Stimmung ihren Höhepunkt erreichte. Mit „Live Is Life“ überraschten WARKINGS zudem mit einer hymnischen Cover-Version, die das Gemeinschaftsgefühl zwischen Band und Publikum noch einmal verstärkte.
Der finale Block mit „We Are the Fire“, „Sparta“ und dem abschließenden „Gladiator“ war ein triumphaler Abschluss einer Setlist, die kaum Wünsche offenließ. Jubel, Sprechchöre und erschöpfte, aber glückliche Gesichter sprachen eine deutliche Sprache.
WARKINGS
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