Am 20. Februar 2026 fand in der Live Music Hall in Köln das 2. Konzert zur aktuellen Album-Tour „Die Maschinen wollen leben“ von Universum25 statt, der deutschsprachigen All-Star-Band, die aus prominenten Musikern angefangen von Michael Robert Rhein (In Extremo), Rupert Keplinger (Eisbrecher, Antitype), Pat Prziwara (Fiddler’s Green), Gunnar Schroeder (Dritte Wahl) und Alex Schwers (Slime) besteht. Der Abend war geprägt von dystopischer Rockenergie und gesellschaftskritischen Themen, die sich sowohl in den Texten als auch im klanglichen Ausdruck widerspiegelten.
Der Support Act, die Rostocker Band SOAB, sorgte für ein kraftvolles fulminantes Warm-Up-Set. Die fünfköpfige Gruppe, die seit 2009 mit deutschsprachigem Alternative Rock, Nu Metal und Punk-Einflüssen unterwegs ist, brachte die Halle früh auf Temperatur. Mit ihren treibenden Riffs, eingängigen Hooks und witzigen Mitsingtexten heizten sie dem Publikum ordentlich ein und schufen somit einen gelungenen Übergang zum Hauptact. Dabei durfte ein kleiner herbeigesehnter Moshpit mit Sänger Georg natürlich nicht fehlen.
Pünktlich um 20 Uhr betraten Universum25 die Bühne und präsentierten überwiegend neue Stücke des Albums. Zu den Highlights des Abends zählten Tracks wie „Wenn Roboter träumen“, „Gardinen zu“, der titelgebende Song „Die Maschinen wollen leben“ sowie die poetische Ballade „Einsamkeit“. Die Band verstand es, zwischen harten Industrial-Rock-Passagen und melodischen Momenten zu wechseln, was die Faszination für ihre Musik weiter verstärkte.
Die Atmosphäre in der Halle war elektrisierend, nicht zuletzt dank der engagierten Performance von Sänger Michael Robert Rhein, für den es quasi ein Heimspiel war, und natürlich seinen Mitmusikern. Die Veranstaltung stellte ein starkes musikalisches und thematisches Statement gegen blinde Technokratie dar und forderte zu kritischer Reflexion über die digitale Gegenwart auf.
Insgesamt war das Konzert von Universum25 ein beeindruckendes Erlebnis, das sowohl musikalisch als auch inhaltlich einen bleibenden Eindruck hinterließ. Vor allem Micha, Pat und Gunnar in der ersten Reihe auf der Bühne scherzten den ganzen Abend auf persönlichen Art und mit einer geladenen Stimmung und der eindrucksvollen Präsentation ihrer dystopischen Botschaft setzte die Band ein bedeutendes Zeichen in der deutschsprachigen Rockszene des Jahres 2026 und präsentierten überzeugend Ihr neues Werk „Die Maschinen wollen leben“
SOAB
UNIVERSUM25


















