SLIME im Turock Essen – Fotos

Am Samstag, dem 06. Dezember 2025, bebte das Essener Turock bis in die letzten Reihen. Slime standen mit ihrem neuen Album „Titel 3!+7 (hocheins)” auf der Bühne und lieferten eine energiegeladene Show, die Fans der ersten Stunde ebenso abholte wie die jüngere Generation. Schon beim Einlass lag die typische Slime-Atmosphäre in der Luft: rau, politisch, direkt – und voller Vorfreude.

Der Butterwegge eröffnet den Abend

Bevor Slime das Ruder übernahmen, sorgte Der Butterwegge mit Band als Support für die perfekte musikalische Aufwärmphase. Mit seinem unverwechselbaren Mix aus politischem Punkrock, Ruhrpott-Charme und augenzwinkernder Selbstironie brachte er das Publikum schnell in Bewegung. Die ersten Fäuste flogen rhythmisch nach oben, der Raum füllte sich – und die Stimmung war bereits deutlich über Normalnull, als die Bühne für Slime vorbereitet wurde.

Slime: Lund kompromisslos

Als Slime schließlich die Bühne betraten, war sofort klar: Das wird ein Abend ohne Atempause. Von Beginn an schoben sie kraftvoll nach vorne und machten deutlich, dass sie auch nach all den Jahren nichts an Biss verloren haben.

Die Setliste ließ keine Wünsche offen: ein wilder Mix aus Klassikern, neuem Material und überraschend emotionalen Momenten. Politische Ansagen, klare Kante und musikalische Wucht – genau das, was man von Slime erwartet.

Die Setliste

Slime spielten an diesem Abend:

  • Komm schon klar

  • A.C.A.B.

  • Armes Deutschland

  • Wer du bist

  • Alle gegen alle

  • Sie wollen wieder schießen (dürfen)

  • Lieben müssen

  • Monster

  • Alptraum

  • Evolution

  • Weil fickt euch alle

  • Euch will ich sehen

  • Schweineherbst

  • Safari

  • Deutschland

  • Gewalt (Akustik Version)

  • Heute nicht (Akustik Version)

  • Zusammen

  • Schatten

  • Bock auf Leben

  • Taschenlampe

  • Sein wie die

Encore:

  • Ebbe und Flut

  • Irgendwas mit Saufen

  • Linke Spießer

  • Störtebecker

  • Religion

Ein starker Abschluss

Besonders eindrucksvoll war der Mittelteil des Konzerts, als Slime mit den akustischen Versionen von „Gewalt“ und „Heute nicht“ einen ruhigeren, fast nachdenklichen Moment einstreuten – nur um danach wieder mit voller Kraft durchzustarten. Die Zugaben setzten dem Abend schließlich die Krone auf. Mit „Störtebecker“ und „Religion“ verabschiedeten sich Slime unter lautstarkem Jubel.

Wie das Ganze in Bildern aussieht, könnt ihr in der Fotogalerie betrachten – dort findet ihr die Energie des Abends noch einmal eingefangen.

 

Slime

Der Butterwegge