LINEUP 2026
Dritte Wahl (Rostock, DE): Wenn man über „Institutionen“ im Deutschpunk spricht, kommt man ganz schnell auf Dritte Wahl. Seit über 30 Jahren prägt die Rostocker Band die Szene mit ihrer energiegeladenen Musik, gepaart mit tiefgründigen Texten, politischer Kritik und Geschichten aus dem Leben. Das führte sogar dazu, dass ihr Album „Geblitzdingst“ 2015 auf Platz 23 der deutschen Charts gelandet ist. Die Vier schaffen es so gut wie kaum eine andere Band, ernsten Themen, wie gesellschaftliche Ungerechtigkeit und persönliche Krisen, mit einer Brise Leichtigkeit und Hoffnung zu begegnen. Ein Erlebnis für Fans jeder Generation!
Laura Jane Grace (Gainesville, Florida, USA): Es ist sicher nicht zu viel gesagt, Laura Jane Grace als eine wichtige Figur in der heutigen Rockszene zu bezeichnen. Das liegt zum einen daran, dass sie seit Ende der 1990er Jahre Frontfrau der Punk-Größen Against Me! ist. Zum anderen ist sie spätestens seit ihrer Geschlechtsumwandlung 2012 eine wichtige Stimme für die Rechte von trans-Personen. Das spiegelt sich natürlich auch in ihrer Kunst wider. Musikalisch liegen ihre Wurzeln im Folk-Rock, geprägt von Country-Elementen, garniert mit jeder Menge Krach und Anarchie.
Booze & Glory (London, UK): Booze & Glory sind aus dem modernen Streetpunk nicht mehr wegzudenken. 2009 in London gegründet, verbindet die Band klassischen britischen Oi!-Sound mit melodischem Punk und eingängigen Singalong-Refrains. Ihre Songs sind roh, direkt und stark von der Working-Class-Tradition geprägt. Ihre Texte drehen sich um Freundschaft, Zusammenhalt und das echte Leben jenseits von Hochglanzfassaden. Trotz ihrer britischen Wurzeln steht die international besetzte Band für einen weltoffenen, verbindenden Punk-Spirit, der auf Clubs und Festivals weltweit funktioniert – so auch am Lago Alfredo!
Alarmsignal (Celle, DE): Klar politisch und authentisch – das ist Alarmsignal aus dem niedersächsischen Celle. Und nicht nur das! Album für Album rechnen sie mit Beliebig- und Ungerechtigkeiten ab, lassen dabei aber immer Herz und Kopf eingeschaltet. Die Musik der Vier ist Druckablassventil und Seelentherapie zugleich: Ihre Texte sind mal mehr, mal weniger aggressiv formuliert – hinzu kommen persönliche Zeilen, die tief blicken lassen und mitgröhlkompatible Refrains. Zusammengefasst lässt sich sagen: Alarmsignal stehen für viel Herz, Wut und Widerstandsästhetik – das haben sie bei ihrer Show 2023 am Lago Alfredo bereits unter Beweis gestellt!
Strung Out (Simi Valley, Kalifornien, USA): Seit den frühen 1990er Jahren verbinden Strung Out rasanten Punkrock mit Hardcore-Tempo und Metal-Einflüssen zu einem technisch anspruchsvollen und zugleich melodischen Sound: schnelle Gitarrenriffs und starke Hooks harmonieren perfekt mit emotionaler Intensität. Inhaltlich bewegen sich ihre Songs zwischen persönlichen Konflikten, Selbstreflexion und gesellschaftlicher Kritik. Über Jahrzehnte hinweg haben sich Strung Out stetig weiterentwickelt, ohne ihre energiegeladenen Wurzeln zu verlieren, und genießen bis heute einen festen Platz in der internationalen Punkrock-Szene.
Akne Kid Joe (Nürnberg, DE): Wahnsinn, was für einen Sprung Akne Kid Joe in den letzten Jahren gemacht haben: 2022 noch als absoluter Geheimtipp am Lago Alfredo, sind die Vier mittlerweile eine feste Größe in der Deutschpunk-Landschaft. Ihr Erfolgsgeheimnis ist nicht technische Finesse, sondern eingängiger, einfacher Punk mit Gitarre und Synthesizer. Vielmehr konzentrieren sie sich darauf, mit jeder Menge Sarkasmus, Kreativität und Rotznasen-Attitüde gegen alles zu schießen, das ihnen nicht passt. Und das ist ganz schön viel: In ihren Songs bekommen sowohl Politiker als auch Travel-Blogger oder Poetry-Slammer ihr Fett weg.
Dead Pioneers (Denver, Colorado, USA): Die Dead Pioneers sind eine der markantesten Stimmen des zeitgenössischen Punkrock. Die Fünf verbinden rohe Punk- und Alternative Einflüsse mit klarer kultureller Kritik und Perspektiven indigener Erfahrung. Ihre Songs handeln von Identität, Widerstand und Selbstbehauptung – direkt, konfrontativ und zugleich zugänglich. Den aktuellen weltweiten gesellschaftlichen Spannungen begegnen sie mit Wut, Humor und Haltung – nicht der schlechteste Weg!
Shoreline (Münster, DE): Hardcore-Wucht und Emo-Melancholie treffen auf Pop-Punk-Dynamik: Das sind Shoreline aus Münster (Westfalen). Seit 2015 haben sie sich aus ihrem Proberaum auf die Bühnen der Welt gespielt und Tourneen mit Szenegrößen, wie Four Year Strong, Knuckle Puck oder Silverstein verbracht. Auch dank ihres DIY-Spirits und ihren offenen politischen Texten, in denen sich vieles um Identität, Rassismus und persönliche Entwicklung dreht, haben sie sich zu einer der prägendsten Bands ihrer Sparte gemausert.
Shirley Holmes (Berlin, DE): Sport mit Gitarren, so nennt die Band das, was sie machen, selbst. Das unterschreiben wir genau so! Shirley Holmes mögen es unangepasst, haben smart-rotzige Texte, die sie mit ihrem Komm-du-willst-es-doch-auch-Charme raushauen und dank ihrer mitreißenden Live-Energie die Bühnen der Republik in riesige Saunen verwandeln, bei denen der Schweiß nur so von der Decke tropft. Den klassischen Punkrock erweitern sie um Indie-, Grunge und Rock-Facetten und verarbeiten in ihren Songs unter anderem persönliche Unsicherheiten und Alltagsfrust, ohne dabei ihren Humor zu verlieren.
Split Dogs (Bristol, UK): Mit dem Titel ihres 2025 erschienenen Albums „Here To Destroy“ geben die Split Dogs ganz klar ihre Mission vor, die sie seit ein paar Jahren verfolgen: Alles kurz und klein spielen! Die Erfolgsaussichten könnten dafür nicht besser sein: Ihr schneller, dreckiger Sound zwischen klassischem Punk und Rock ’n’ Roll plus eingängige, mitreißende Songs voller Energie und rauer Attitüde nehmen alles und jeden binnen Sekunden komplett ein. So haben sie sich als frische, ungestüme Stimme im zeitgenössischen Punk mit einer stetig wachsenden Fanbase fest etabliert.
March (Breda, NL): Kennt ihr das, wenn ihr bei der Musik einer Band einfach nicht sitzen bleiben könnt und stattdessen den Drang habt, euch die Seele aus dem Leib zu tanzen? March sind genau so eine Band! Auf ihren Liveshows bringen sie ihre Fans regelmäßig dazu, immer wieder einen Gang hochzuschalten, bis nichts mehr geht. Das Quartett aus den Niederlanden und Belgien mischt Punk- und Rock-Elemente, knackige Gitarrenriffs und raue Vocals, ohne dabei ihre positive Message zu vernachlässigen.
The Corps (Vancouver, CAN): Habt ihr euch schon mal gefragt, wie Punkrock aus der Sicht von Comic-Helden klingt? Nein? Wir auch nicht – bisher zumindest nicht. The Corps aus Vancouver haben uns da einen neuen Denkanstoß verpasst. Sie beleuchten persönliche Konflikte und gesellschaftliche Probleme nämlich aus der Sicht des DC-Comic-Universums und bringen uns die Sicht der Dinge durch die Linse von Helden und Schurken näher. Ihre schnellen Gitarren und
Ohrwurm-Refrains gehen direkt ins Ohr und machen es sich dort erst einmal gemütlich.

Missstand (Graz, AT): „Provokant wie Thomas Gottschalk, humorvoll wie Günther Jauch“, so beschreiben sich Missstand selbst. Das war Szenegrößen, wie Dritte Wahl, der Terrorgruppe oder Fahnenflucht wohl Grund genug, die vier Österreicher mit auf Tour zu nehmen. Mit ihrem engagierten, politischen Punkrock hauen sie uns ihre klare Message um die Ohren und legen mit ihren gesellschafts- und sozialkritischen Texten auch gerne mal den Finger in die Wunde. Aufgrund der aktuellen Situation wichtiger denn je!
Watch Me Rise (Frankfurt am Main, DE): Bei Watch Me Rise ist der Name Programm: Innerhalb kürzester Zeit haben sie sich vom Geheimtipp der alternativen Frankfurter Musikszene zu einer Band gemausert, die im ganzen Land unterwegs ist. Grund dafür ist einerseits der musikalische Mix aus Emo, Post Hardcore und klassischem Punkrock, andererseits die emotionalen und intensiven Liveperformances. Von letzterer haben wir uns schon 2023 am Lago Alfredo überzeugen können: Das Herzblut und die Leidenschaft, die sie in ihre Musik packen, ist ansteckend und hat dazu geführt, dass wir sie gerne nochmal zu uns einladen. Welcome back, Jungs!
N.T.Ä.( Saarland, DE): Es gibt Bands, von denen man denkt, dass sie schon ewig im Geschäft sind, nur um dann festzustellen, dass sie noch gar nicht so lange ihr Unwesen auf den Bühnen dieser Welt treiben. N.T.Ä. ist so eine Band. Seit 2019 (erst) sorgen sie mit ihrem melodischen
Streetpunk für frischen Wind in der deutschen Punk-Szene. Themen, wie Empowerment, Machtmissbrauch, Sexismus oder Abhängigkeit verarbeiten sie in eingängigem, düster melodischen Punk mit Old-School-Hardcore-Einflüssen.
Dumb Bats (Stuttgart, DE): Wie es sich anhört, wenn vier Menschen eindeutig zu viel Energie haben und in der Musik das passende Ventil gefunden haben, zeigen die Dumb Bats aus Stuttgart. Sie verbinden klassischen Punk mit dreckigem Rock-’n’-Roll, beeinflusst von der Skandi-Rock-Welle der 1900er Jahre. Rotzige Gitarren, eingängige Hooks und die schon beschriebene unbändige Power sind die perfekte Mischung, für eine 1a-Punkrock-Show am Lago Alfredo!
Pit Dogs (Marburg, DE): Die zufälligsten Begegnung sind doch oft die besten! Das perfekte Beispiel dafür: Die Pit Dogs aus Marburg. Egal, ob bei eBay oder im Moshpit: Irgendwie haben sich die drei Jungs und Mädels gefunden und fegen bellend und beißend durch die Clubs des Landes! Rauer Sound, ungehaltene Energie und jede Menge Herz – eine sehr feine Grundlage für eine schweißtreibende Show am Lago Alfredo. Drei Hunde, ein Rudel – laut, direkt und immer bereit zuzupacken.
Junkyard Queens (Hadamar, DE): Jede Menge Bühnenerfahrung und eine gemeinsame Leidenschaft für schnörkellosen Rock’n’Roll: Das sind die Junkyard Queens. Inspiriert von Bands, wie The Hellacopters, Supersuckers, Turbonegro oder Motörhead zelebriert die Band kompromisslosen High-Energy-Action-Rock – mal lässig groovend, mal mit Vollgas und ohne Umwege nach vorn. Druckvolle Riffs, treibende Rhythmen und jede Menge Attitüde treffen dabei auf den markanten, kraftvollen Gesang von Frontfrau Judy, der dem Sound den letzten Schliff verleiht. Roh, direkt und wie gemacht für verschwitzte Clubs.
vorraussichtlicher TIMETABLE und TICKETS
Freitag 17.07.2026
Einlass Campingplatz: 12:00 Uhr
Einlass Festivalgelände: 15:00 Uhr
Erste Band: 16:00 Uhr
Samstag 18.07.2026
Einlass Festivalgelände: 11:00 Uhr (Beginn Frühschoppen)
Erste Band: ab 10:00 auf dem Camping Platz, ab 12:15 im Biergarten, ab 13:00 Uhr auf der Bühne
Sonntag 19.07.2026
Schließung Campingplatz: 12:00 Uhr
Tickets
Weekendticket 69,93€
Weekendticket + Camping 79,93€
Wohnmobilstellplatz 23€ (nur gültig mit einem Weekendticket)
Tickets unter: www.seepogo.de/tickets





