Review: Scythed – Resistance

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Cover
8.4
Episches Werk!

Scythed haben das Full-Lenght Album „Resistance“ herausgebracht und dieses ist am 30.12.2025 meine letzte musikalische Lieferung des Jahres. Da es sich um mein 1. Review im neuen Jahr handelt, wünsche ich allen Lesern vorab ein frohes neues Jahr! Scythed gibt es seit 2023 und ist ein 1 Mann Solo Projekt, von dem Saiteninstrumentalisten Markus Tillmann (Bass & Guitars).

Dieser hat mit Jacques Maupeu-Wise (Drums) und Mauro-Elias Brunner (Vocals) die passenden Session Musiker für sein Power Metal Konzept gefunden.

Thematisch nimmt uns die Band mit auf eine Reise in der Zeit, als das römische Imperium den Süden Großbritanniens unterwarf. Genauer gesagt ist es ein Konzeptalbum, welches die Rebellion der keltischen Königin Boudica um 60 n.Chr. – 61 n. Chr. gegen die Römer besingt.

Resistance

Das Album wird eingeleitet mit dem Song „Gladius“ und hierbei handelt es sich von der Semantik um die Standardwaffe der römischen Infanterie. Abseits des historischen Kontextes besticht die Struktur mit einem straighten Drumming, einem einprägsamen Riffing und einem Refrain mit Wiedererkennungswert.

„Mona“ ist anfänglich etwas düsterer gehalten als der Erstling, jedoch bekommt der Song per Refrain eine epische Wendung. „We are roman Soldiers“ würde sich bei einer Live Darbietung auch vorzüglich durch das Publikum mitsingen lassen.

Review: Scythed - Resistance

Markus Tillmann (Bass & Guitars)

Mit dem 3. Track „Iceni“ geht es um einen der keltischen Stämme, der sich gegen die Römer erhob. Bridge und Chorus wissen hier zu gefallen, sowie die überzeugende Gitarrenarbeit. Besonders cool finde ich, dass es ein Full Playthrough auf dem YouTube Channel der Band gibt. Doch seht selbst, was „DIY“ im Home Studio heutzutage möglich ist:

„Defiance“ ist für mich das Albumhighlight und bietet ein 1:02 Minuten langes Intro, in dem sich melodisch und rhythmisch der Song entfaltet. Nach dem Einstand reißt der Song sofort mit einem Ohrwurm die Bude ab, so dass man „In the shadows of defiance“ einfach mitsingen möchte. Hier könnt ihr euch die schicke technische Leistung anschauen:

Fazit:

Hier wird eine respektable DIY Leistung geboten und ich bin von der Aufmachung und dem Arbeitsaufwand begeistert. Meine Anspieltips sind „Gladius“, „Mona“„Iceni“ und „Defiance“. Die Produktion ist absolut transparent, so dass die musikalische Darbietung in sich schlüssig ist.

Der einzige Malus ist, dass die o.g. Songs die Messlatte derart hoch ansetzen, dass gute Songs, wie der Titeltrack „Resistance“, nicht den gleichen Hitcharakter versprühen. Für alle Freunde der gepflegten Heavy- und Power-Metal Musik geht hier trotzdem eine eindeutige Kaufempfehlung raus.

Tracklist

  1. Gladius
  2. Mona
  3. Iceni
  4. Allies
  5. Boudica
  6. Defiance
  7. Resistance
  8. Injustice
  9. Injustice (Piano)

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Unser Fazit


Sound
8
Inhalt
8
Kreativität
8
Artwork
9
Wiederhörwert
9