Lionheart bleiben sich treu – und das kompromisslos. Mit Valley Of Death II knüpft die kalifornische Hardcore-Formation direkt an die rohe Mentalität an, die ihren Namen seit Jahren zu einem festen Bestandteil der Beatdown- und Hardcore-Szene gemacht hat. Das Album ist kurz, direkt und brutal – ein Schlag ins Gesicht, ohne Umwege.
Der Opener „Bulletproof“ setzt sofort den Ton: schwere, stompenden Riffs, massive Breakdowns und ein Sound, der förmlich nach Moshpit schreit. „Chewing Through The Leash“ (feat. Kubl) steigert die Aggression weiter und vereint moderne Beatdown-Härte mit kompromissloser Street-Attitüde. Die Feature-Gäste fügen sich dabei nahtlos ein und verstärken den kollektiven Zorn des Albums.
Massive Breakdowns!
Tracks wie „Ice Cold“ und der Titeltrack „Valley Of Death II“ stehen sinnbildlich für Lionhearts Kernkompetenz: simple, aber extrem effektive Riffs, bellender Gesang und eine Atmosphäre, die pure Entschlossenheit und Kampfgeist transportiert. „No Peace“ und das ultrakurze „Roll Call“ wirken wie Soundtrack-Material für einen Circle Pit – minimalistisch, aber maximal effektiv.
Mit „Salt The Earth“ und „Release The Dogs“ erreicht das Album einen seiner aggressivsten Momente. Hier wird nicht experimentiert, sondern zerstört. Besonders „Release The Dogs“ überzeugt durch seine rohe Direktheit und kurze, explosive Laufzeit.
Ein besonderes Highlight stellt „In Love With The Pain“ dar, das dem Album eine leicht introspektive, dennoch unnachgiebige Note verleiht. Der Abschluss „Death Grip“ (feat. A Day To Remember) überrascht: Die Zusammenarbeit mit A Day To Remember bringt einen modernen Hardcore-/Metalcore-Touch ins Spiel, ohne Lionhearts Identität zu verwässern – ein starker, unerwarteter, aber passender Schlusspunkt.
Fazit:
Valley Of Death II ist genau das, was man von Lionheart erwartet – und genau das, was Hardcore-Fans wollen. Keine überflüssigen Experimente, keine Kompromisse, keine Ballaststoffe. Stattdessen liefert die Band ein kompaktes, brutales Album, das auf voller Lautstärke gehört werden will. Ein Pflichtrelease für Fans von Beatdown Hardcore und ein klares Statement: Lionheart sind noch lange nicht am Ende ihres Weges.
Das Album erscheint am 09.01.2026




