Mit „Break The Silence“ legen Beyond The Black am 9. Januar 2026 ihr sechstes Studioalbum vor – und unterstreichen eindrucksvoll, warum sie längst zu den wichtigsten Vertretern des modernen Symphonic Metal aus Deutschland zählen. Das Album erscheint zeitgleich mit dem Start der Europatournee „Rising High“ und markiert nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich einen neuen, reifen Abschnitt in der Bandgeschichte.
Ein Konzeptalbum zur richtigen Zeit
„Break The Silence“ ist als klares Konzeptalbum angelegt. Im Zentrum stehen Kommunikation und Sprachlosigkeit, innere Stärke, Resilienz sowie das Gefühl gesellschaftlicher Entfremdung. Beyond The Black greifen damit Themen auf, die aktueller kaum sein könnten. In einer Welt, in der Meinungen lauter werden, echtes Zuhören aber immer seltener scheint, stellt das Album die Frage, was Worte bewirken können – und was passiert, wenn sie fehlen.
Diese inhaltliche Klammer verleiht dem Werk Tiefe und Kohärenz. Statt einzelner Songs aneinanderzureihen, erzählen Beyond The Black eine zusammenhängende Geschichte, die sich emotional und musikalisch stetig entfaltet.
Musikalische Vielfalt mit klarer Handschrift
Der Opener „Rising High“ setzt mit hymnischem Charakter und treibendem Tempo sofort ein Ausrufezeichen. Der Song fungiert als Aufbruchssignal – kraftvoll, melodisch und perfekt geeignet, um Konzerte zu eröffnen.
Der Titelsong „Break The Silence“ verdichtet das Albumkonzept: schwere Riffs treffen auf orchestrale Arrangements, während Jennifer Haben stimmlich zwischen Zerbrechlichkeit und Entschlossenheit pendelt. Hier zeigt sich einmal mehr ihre Fähigkeit, Emotionen glaubwürdig zu transportieren, ohne ins Pathetische abzurutschen.
Mit „The Art Of Being Alone“, einer Zusammenarbeit mit Lord Of The Lost, folgt eines der spannendsten Stücke der Platte. Der Song verbindet düstere Atmosphäre mit eingängiger Melodieführung und lebt vom spannenden Kontrast der Stimmen. Thematisch wird Einsamkeit nicht als Schwäche, sondern als bewusster Zustand reflektiert – eine bemerkenswert differenzierte Perspektive.
Ethno-Einflüsse und internationale Gäste
Besonders hervorzuheben ist „Let There Be Rain“, das in Zusammenarbeit mit The Mystery of the Bulgarian Voices entstanden ist. Die archaisch anmutenden Chöre verleihen dem Song eine fast spirituelle Dimension und erweitern den symphonischen Ansatz der Band um eindrucksvolle Ethno-Elemente. Hier gelingt Beyond The Black eine seltene Balance zwischen Experimentierfreude und Zugänglichkeit.
Auch „Can You Hear Me“ mit Asami von Lovebites setzt ein starkes Zeichen internationaler Vernetzung. Der Song thematisiert das verzweifelte Rufen nach Verständnis und Resonanz – musikalisch umgesetzt durch ein Wechselspiel aus druckvollen Passagen und emotionalen Melodiebögen.
Zwischen Dunkelheit und Hoffnung
Die beiden Stücke „Ravens“ und „The Flood“ bilden ein inoffizielles Doppel: düster, atmosphärisch dicht und voller symbolischer Bilder. Krähen und Flut stehen hier sinnbildlich für drohende Überforderung und emotionale Überwältigung. Trotz der Schwere bleibt stets ein Hoffnungsschimmer spürbar – ein zentrales Merkmal des Albums.
Mit „(La vie est un) Cinéma“ zeigen Beyond The Black ihre verspieltere Seite. Der Song ist leichter, beinahe tänzerisch, ohne an Tiefe zu verlieren, und erinnert daran, dass das Leben trotz aller Dramatik auch ein Film mit wechselnden Szenen ist.
„Hologram“ und das abschließende „Weltschmerz“ runden das Album stimmig ab. Besonders „Weltschmerz“ wirkt wie ein nachdenklicher Epilog: melancholisch, emotional aufgeladen und bewusst reduziert, um die zentrale Botschaft des Albums noch einmal nachhallen zu lassen.
15. Jan. 2026 – UK – Manchester, O2 Ritz
16. Jan. 2026 – UK – London, O2 Shepherd´s Bush Empire
17. Jan. 2026 – FR – Paris, Bataclan
19. Jan. 2026 – CH – Zürich, X-tra
20. Jan. 2026 – Munich, Tonhalle
22. Jan. 2026 – HU – Budapest, Barba Negra
23. Jan. 2026 – AT – Vienna, Arena
24. Jan. 2026 – Geiselwind, MusicHall
26. Jan. 2026 – Stuttgart, Wagenhallen
27. Jan. 2026 – Wiesbaden, Schlachthof
28. Jan. 2026 – Hannover, Capitol
30. Jan. 2026 – PL – Warsaw, Proxima
31. Jan. 2026 – Leipzig, Haus Auensee
01. Feb. 2026 – Berlin, Huxleys Neue Welt
03. Feb. 2026 – Hamburg, Inselpark Arena
04. Feb. 2026 – BE – Antwerp, Trix
05. Feb. 2026 – Oberhausen, Turbinenhalle
06. Feb. 2026 – NL – Nijmegen, Doornroosje
08. Feb. 2026 – DK – Copenhagen, Pumpehuset
09. Feb. 2026 – SE – Gothenburg, Pustervik
11. Feb. 2026 – NO – Oslo, Vulkan
12. Feb. 2026 – SE – Stockholm, Kollektivet Livet
14. Feb. 2026 – FI – Helsinki, Ääniwalli





