Am Freitagabend, den 20. Februar 2026, verwandelten Motionless In White die Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf in einen brodelnden Hexenkessel. Im Rahmen ihrer „THE AFRAID OF THE DARK TOUR 2026“ machte die Band Halt im Ruhrgebiet – und lieferte eine Show ab, die gleichermaßen düster, energiegeladen und emotional war. Unterstützung gab es von Dayseeker und Make Them Suffer, die das Publikum bereits früh am Abend auf Betriebstemperatur brachten.
Düsterer Auftakt mit voller Wucht
Schon mit dem brachialen Opener „Meltdown“ machten Motionless In White klar, wohin die Reise geht: kompromisslos nach vorne. Sänger Chris Motionless betrat unter tosendem Applaus die Bühne – ganz in Schwarz, umgeben von grellen Lichtblitzen, Pyro und einer imposanten LED-Show. Die Mischung aus Industrial-Elementen, donnernden Drums und eingängigen Refrains sorgte vom ersten Moment an für Moshpits und lautstarke Mitsing-Chöre.
Mit „Sign of Life“ und „A-M-E-R-I-C-A“ folgten zwei moderne Klassiker der Band, die live noch druckvoller wirkten als auf Platte. Besonders „Thoughts & Prayers“ entfachte eine gewaltige Energie im Publikum – die Halle bebte förmlich.
Zwischen Gänsehaut und Abrissbirne
Doch Motionless In White bewiesen auch ihre emotionale Seite. Bei „Voices“ und dem titelgebenden „Afraid of the Dark“ tauchte die Halle in ein Meer aus Handylichtern. Die intensive Performance von Chris Motionless sorgte für echte Gänsehautmomente, während die Fans jede Zeile textsicher mitsangen.
Mit „Werewolf“ brachte die Band tanzbare 80s-Vibes ins Spiel – ein stilistischer Kontrast, der live hervorragend funktionierte. Spätestens bei „Slaughterhouse“ und „Soft“ kannte die Menge dann kein Halten mehr.
Ein besonderes Highlight war die Performance von „Nothing Ever After“, im Original von ILLENIUM. Die Neuinterpretation im typischen MIW-Gewand verlieh dem Track eine ganz eigene, düstere Intensität.
Große Hymnen zum Finale
Mit „Scoring the End of the World“, „Cyberhex“ und „Another Life“ steuerte das Set auf sein episches Finale zu. Spätestens bei „Eternally Yours“ sang die gesamte Mitsubishi Electric Halle aus voller Kehle mit – ein emotionaler Höhepunkt des Abends.
Als Zugabe überraschte die Band mit einer Coverversion von „Everybody Wants to Rule the World“ von Tears for Fears. Die Mischung aus Nostalgie und modernem Metal-Sound bildete einen stimmungsvollen Abschluss eines rundum gelungenen Konzertabends.










































































