Am Samstag, den 21.10.2026, wurde endlich nachgeholt, worauf viele Fans lange gewartet hatten: Das verschobene Konzert von J.B.O. ging über die Bühne – und bewies eindrucksvoll, dass sich Geduld manchmal eben doch auszahlt.
Schon früh war die Stimmung vor der Halle ausgelassen. Man sah auffällig viel Pink – Shirts, Perücken, Accessoires – ganz so, wie man es von einem J.B.O.-Publikum erwartet. Die Vorfreude war spürbar, und als die Lichter ausgingen, war klar: Dieser Abend wird laut, bunt und absolut nicht ernst gemeint.
Superhelden-Power zum Warmwerden
Den Auftakt übernahmen Grailknights – und lieferten eine Show, die man eher als intergalaktische Mission denn als gewöhnlichen Support-Act bezeichnen kann. In ihren charakteristischen Superhelden-Outfits brachten sie das Publikum schnell auf Betriebstemperatur.
Mit kraftvollem Power Metal, eingängigen Refrains und jeder Menge Interaktion schafften sie es mühelos, die Menge mitzunehmen. Auch wer die Band zuvor noch nicht live erlebt hatte, dürfte spätestens nach diesem Auftritt neue Ohrwürmer im Gepäck gehabt haben.
Pinke Party mit J.B.O.
Nach kurzer Umbaupause wurde es dann pink und laut: J.B.O. betraten die Bühne – gewohnt augenzwinkernd, energiegeladen und mit dieser ganz eigenen Mischung aus Metal, Parodie und fränkischem Humor.
Von der ersten Minute an war das Publikum voll da. Klassiker zum Mitsingen wechselten sich mit neueren Songs ab, dazwischen immer wieder die typischen humorvollen Ansagen, die irgendwo zwischen Nonsens, Selbstironie und charmantem Wahnsinn pendelten.
Musikalisch zeigte sich die Band bestens aufgelegt: Druckvoller Sound, eingespielte Abläufe und eine Spielfreude, die deutlich machte, dass auch die Band selbst diesen Nachholtermin herbeigesehnt hatte. Besonders die Publikumsinteraktion sorgte immer wieder für Gänsehaut-Momente – sofern man bei so viel Humor überhaupt von klassischer Gänsehaut sprechen kann.
Grailnights

J.B.O.




