Heaven Shall Burn im Palladium in Köln

Am 28. Februar 2026 machten Heaven Shall Burn im Rahmen ihrer aktuellen Tour Halt im Kölner Palladium. Nachdem die Band bereits am Vorabend in Hamburg vor ausverkauften Rängen spielte, präsentierten sich die Thüringer auch in Köln in Bestform und unterstrichen ihren Ruf als eine der beständigsten Größen der deutschen Metal-Szene.

Starkes Paket im Vorprogramm

Bevor der Hauptact die Bühne übernahm, sorgten gleich drei Support-Bands für die richtige Einstimmung. Frozen Soul, The Black Dahlia Murder und The Halo Effect boten ein abwechslungsreiches Programm, das vom Publikum im gut gefüllten Palladium dankbar angenommen wurde. Das Zusammenspiel der verschiedenen Stile erwies sich als gelungene Vorbereitung auf das, was folgen sollte.

Routiniert, druckvoll und bildgewaltig

Als Heaven Shall Burn schließlich das Set eröffneten, wurde schnell klar, dass die visuelle Komponente an diesem Abend eine zentrale Rolle spielen würde. Begleitet von einer großzügig dimensionierten Pyro-Show lieferte die Band eine druckvolle Performance ab. Musikalisch setzte das Quintett auf eine ausgewogene Mischung: Während Klassiker wie Endzeit die Fans der ersten Stunde abholten, fügten sich die Songs des neuen Albums „Heimat“ nahtlos in das Set ein.

Am Ende bleibt der Eindruck eines sehr runden Konzertabends. Die Kombination aus einer routinierten Performance, stimmungsvoller Licht- und Feuereffekte sowie einer starken Bandauswahl sorgte für zufriedene Gesichter im Palladium.

Die Fotos des Abends:

Heaven Shall Burn

The Halo Effect

The Black Dahlia Murder

Frozen Soul