Mit „yin“ lassen FJØRT heute einen letzten Vorboten aus ihrem Album „belle époque“, das kommende Woche Freitag über Grand Hotel van Cleef erscheint. Fast untypisch für die Band, verzichtet die dritte Auskopplung aus dem Album auf einen brachialen Ausbruch und zieht ihre Wucht aus einer bedrohlich dröhnenden Ruhe.
„yin“ steht dabei für „das empfangende, passive Prinzip“, so Sänger Chris Hell: „Nach einer langen Serie von schlechten Tagen, musste ich lernen mich selbst offenzulegen. Es kann nur bergauf gehen kann, wenn ich Schwächen zeige und zulasse, ins Empfangen komme.“
Auf „belle époque“ leuchtet „yin“ als einer der wenigen Leuchtstreifen Licht, denn auf dem fünftem Album des Aachener Trios gibt es wenig Platz für Schönheit. Während sie in ihren bisherigen Alben stets erhebende Momente der Weite einbauten, sucht man die Luft zum Atmen in dieser Dreiviertelstunde vergebens. Mit spröder Wortgewalt vertonen FJØRT ein neues Level an Hoffnungslosigkeit – „Alles in diesen Songs ist giftig“, wie die Band meint.
FJØRT – Live 2026
11.03. München, Technikum
12.03. Jena, Kassablanca
13.03. Wien, WuK
14.03. Leipzig, Werk 2
18.03. Berlin, Festsaal Kreuzberg
19.03. Wiesbaden, Schlachthof
20.03. Dortmund, FZW
21.03. Hamburg, Gruenspan (ausverkauft)
25.03. Bremen, Schlachthof
26.03. Hannover, Capitol
27.03. Stuttgart, Im Wizemann
28.03. Köln, E-Werk
24.04. Hagen, Stockrock





