Am 06. März 2026 wurde die Turbinenhalle Oberhausen einmal mehr ihrem Ruf als brodelnder Live-Tempel gerecht. Der W verwandelte die Halle in einen emotional aufgeladenen Hexenkessel – laut, intensiv und voller Leidenschaft.
Support: Energiegeladener Auftakt
Den Abend eröffnete die australische Hard-Rock-Band Elm Street, die mit klassischem Metal-Sound und kraftvoller Bühnenpräsenz sofort für Betriebstemperatur sorgte. Schnelle Riffs, eingängige Hooks und eine spürbare Spielfreude machten klar: Das Publikum war bereit für das, was noch kommen sollte.
Der W: Zwischen Melancholie und brachialer Wucht
Als schließlich Der W die Bühne betrat, entlud sich die aufgestaute Energie schlagartig. Vom ersten Ton an war die Verbindung zwischen Band und Publikum greifbar. Die Setlist bot eine gelungene Mischung aus nachdenklichen Momenten und druckvollen Hymnen.
Bereits der Opener „Tränenmeer“ zog die Menge in seinen Bann, während Songs wie „Meditation mit Kippe und Bier“ und „Der Berg bewegt sich nicht“ die charakteristische Mischung aus Tiefgang und rauer Ehrlichkeit transportierten.
Besonders intensiv wurde es bei „An die, die wartet“ und „Ein Lied für meinen Sohn“, wo sich die Turbinenhalle in ein Meer aus Lichtern und Emotionen verwandelte. Gleichzeitig sorgten kraftvolle Tracks wie „Machsmaulauf“, „Mehr!“ und „Geschichtenhasser“ für kollektives Ausrasten vor der Bühne.
Ein Highlight war die überraschende Interpretation von „Gewinnen kann jeder“ (Nordend Antistars Cover), die vom Publikum frenetisch gefeiert wurde.
Nach einem ohnehin schon intensiven Hauptset kehrte Der W für die Zugabe zurück und setzte mit „Urlaub mit Stalin“ sowie dem abschließenden „Herz voll Stolz“ einen würdigen Schlusspunkt. Spätestens hier war klar: Dieses Konzert würde vielen noch lange im Gedächtnis bleiben.
Der W
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