Albumreview: Stray From The Path – Internal Atomics

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Credit Bild
CD Cover
7.9
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Heute erscheint mit “Internal Atomics“ das bereits zehnte Studioalbum von Stray From The Path und auch auf diesem Album geben sie die Jungs aus Long Island gewohnt politisch und vor allem kritisch gegenüber ihrem Heimatland Amerika.

Schon der Opener „Ring Leader“ prangert die Selbstgefälligkeit und den Egoismus des modernen Amerikas an und Sänger Drew Dijorio klingt dabei wütender und angepisster denn je.

Mit „Kickback“ folgt darauf ein Song mit groovigem Sound und einem beeindruckenden Breakdown. Außerdem wir hier mit Counterparts’ Brendan Murphy gefeatured, die auch am 01.11.2019 ihr neues Album „Nothing Left To Love“ herausgebracht haben.

Das bleibt allerdings nicht das einzige Feature auf diesem Album. „Double Down“ ist einer meiner persönlichen Lieblingstracks und das nicht nur, weil Matt Honeycutt von Kublai Khan mit von der Partie ist. Der Song klingt so schön provokativ und wütend und genau das ist es, was ich an Stray From The Path liebe.

Das Album endet mit „Actions Not Words”. Auch dieser Track ist besonders, denn hier wurde die Band von ihrer Reise nach Kenia im Jahr 2018 inspiriert. In Zusammenarbeit mit der Hardcore Help Foundation und Actions Not Words sammelte die Band genug Geld, um Wasserfilter für hundert Familien bereitzustellen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Schnelle Hardcore-Riffs treffen auf hämmernde Breakdowns und hinzu kommen politische und sozialkritische Texte, die sich dem Zuhörer einprägen.

Auf “Internal Atomics” vermischen sich Frustration und Wut mit Mitgefühl und Nächstenliebe zu einem explosiven Hardcodcore-Album, das es in sich hat und definitiv gehört werden sollte.

 

Falls ihr die Jungs noch dieses Jahr live mit “Internal Atomics” sehen wollt, findet ihr hier die aktuellen Tourdates.

The Breakdown


Cover
6.8
Lyrics
9
Sound
8