Bericht: W:O:A XXX 2019 – Tag 1

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Fotocredit:
Dirk Heyka
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Unser erster richtiger Tag beim Wacken 2019! Wir starten mit richtig viel Energie und Vorfreude in den Donnerstag – diese wird direkt etwas gemindert: beim Headliner Sabaton gab es keine Foto-Plätze mehr…

 

Denn: es gilt morgens ein wenig Glück zu haben und früh am Start zu sein! Wacken hat die Besonderheit, dass man sich morgens im Pressezelt anmelden muss und maximal 3 Bands auf den 3 Hauptbühnen “Harder”, “Louder” und “Faster” fotografieren darf. Also heißt es morgen noch früher da sein!

 

Aber nicht verzagen: dann wird heute eben etwas improvisiert!

 

Die erste Band auf der Liste spielt ohnehin nicht auf den großen Bühnen: Bloodywood. Die Metalband aus Indien kombiniert gekonnt Bollywood Melodien und metallischen Sound zu einer einzigartigen Stilrichtung. Außerdem liefert die Band aus Delhi eine ordentliche Bühnenshow ab – das macht ziemlich Laune!

 

Danach ging es für mich in meine erste Pressekonferenz: Doch Chkae sind eine Band aus Jugendlichen aus den Slums Kambodschas. Es gab einige Probleme die Band zum Wacken zu bringen, weshalb es auch erst im zweiten Anlauf geklappt hat. Darüber hinaus, dass Wacken geholfen hat die Jungs nach Deutschland zu holen, wird von der Wacken Foundation eine Musikschule in Kambodscha gebaut für Kinder in den Slums und Doch Chkae werden ein großer Teil hiervon sein. Beendet wurde die Konferenz mit einer herzzerreißenden Übergabe der selbstgemachten Bandshirts.

 

Matthew Heafy Acoustic Session at W:O:A 2019

 

Während Dirk sich dann aufgemacht hat um Beyond the Black zu fotografieren, habe ich erfolglos versucht unsere Festivalstalker Kollegen, die privat bei Wacken waren, zu finden.

 

Stattdessen habe ich – nach einem kurzen Cage Fight der Wasteland Warriors – eine bekannte Stimme aus dem Gaming Bereich (ja es gibt einen Gaming Bereich bei Wacken) gehört. Das wird doch nicht – doch tatsächlich: Matthew Heafy von Trivium mit einem Acoustic Set. Nachdem der Trivium Frontmann einige Songs zum besten gegeben hat (unter anderem “In Waves”!!!) Gab es noch eine kurze Q&A Session Bei der jeder Fan fragen einwerfen konnte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich Mathew Heafy auch noch auf der großen Bühne sehen würde (dazu mehr im Bericht über Samstag). Weil es so unerwartet war definitiv ein Highlight des Festivals für mich! “In Waves” also Acoustic Version – das ist schon ziemlich genial!

 

Danach versuchte ich Dirk wiederzufinden – auch dies gestaltete sich schwierig und erst nach den Alt-Thrashern von Testament bei denen Dirk ebenfalls Fotos machen durfte haben wir uns wiedergefunden. Auch Linda von Festivalstalker hatten wir nun endlich getroffen.

 

Da nun etwas Luft war, beschlossen wir einen obligatorischen Abstecher ins Dorf zu machen. Hierbei durfte eine Runde Bier am Beer of the Gods (das Bier der Wacken Brauerei) natürlich nicht fehlen! Im Dorf gibt es einige Schaulustige die auch ohne Wacken Ticket ein Teil des Ganzen sein wollen oder einfach mal gucken was Tausende Metaller hier jedes Jahr abfeiern. Ein Besuch im Dorf muss jedes Jahr mindestens einmal drin sein, da auch hier die Stimmung einmalig ist.

 

Danach schauten wir uns gemütlich noch Fiddler’s Green an, die auf der Wackinger Bühne ordentlich Stimmung machten mit ihren Irish Folk Punk Melodien.

 

Sabaton hingegen sahen wir nur von ganz hinten – um festzustellen, dass gar nicht wie angekündigt auf zwei Bühnen der Auftritt stattfand. Aber nach einem solchen Tag waren wir ohnehin erschöpft und legten uns von daher schon bald in unseren Schlafsäcken zur Ruhe – denn morgen wollten wir früher am Pressezelt sein! Aber zum Schluss noch ein Feierabendbier!

 

Dirk’s Bilder von Bloodywood, Beyond the Black, Testament und Fiddler’s Green findet ihr hier.
Ihr könnt auch in alle erwähnten Bands auf unserer Spotify Playlist reinhören.