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Review: FLASH FORWARD – “Revolt”

8
von 10 Punkten

Die Alternative-Rock-Kapelle FLASH FORWARD aus Nordrhein-Westfalen ist definitiv eine sehr umtriebige. Seit 2010 ist die Combo unermüdlich auf Tour, zuletzt mit den großen You Me At Six, zudem kann die Band bereits drei Album auf ihrem Konto verbuchen. Mit Album Nummer vier, “Revolt“, setzt das Trio nun zum nächsten Schlag an. Und die Zeichen für einen Achtungserfolg in der Szene stehen ziemlich gut.

Der Titel “Revolt” ist auf mehreren Ebenen zu verstehen. Einerseits meint ihn die Band als Aufruf an jeden Einzelnen zu mehr Solidarität in der Gesellschaft, andererseits bezieht er sich auf die persönliche und musikalische Entwicklung FLASH FORWARDs. Wie die Band bei uns im Interview verriet, wollte sie auf “Revolt” mehr Ecken und Kanten in ihrem Sound erzeugen und eigene Grenzen durchbrechen – und das ist definitiv gelungen. Im Kern kredenzen FLASH FORWARD zwar nach wie vor ihre bekannte Mischung aus Alternative-Rock und Punk, die Songs wirken jedoch durchdachter und ganz einfach runder als auf den Vorgängeralben. Zugleich legt das Album vergleichsweise mehr Härte an den Tag, ohne dabei an Eingängigkeit einzubüßen. Mit To The Rats And Wolves (“Perfectionist“) und 8kids (“Payback“) sind auch zwei Features auf “Revolt” vertreten – besonders letzteres ist enorm gelungen und bringt eine packende Wendung in den Song.

Insgesamt präsentieren FLASH FORWARD mit “Revolt” also ein wirklich gut gemachtes Alternative-Rock-Album, mit dem die drei Herren eine deutlich erkennbare musikalische Weiterentwicklung beweisen, ohne dabei die eigenen Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Stark!

“Revolt” erscheint am 24. November 2017 via Uncle M Music.