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“Sänger nackt im Kaufhaus gefunden” – ANNISOKAY im Interview

Die Hallenser Boygroup ANNISOKAY zählt zweifellos zu den umtriebigsten Metalcore-Kapellen, die Deutschland derzeit zu bieten hat. Wir trafen Sänger und Gitarrist Christoph Wieczorek, Shouter Dave Grunewald und Bassist Norbert Rose vor dem ausverkauften Konzert der “Devil May Care”-Tour im Stuttgarter Club Zentral und sprachen über das aktuelle Album, Tourerfahrungen in England und Russland und die deutsche Metalcore-Szene. Außerdem klären wir auf, wie es zu der reißerischen Artikel-Überschrift kam und warum Christoph von Wes Borland (Limp Bizkit) bei Instagram blockiert wurde.

Festivalstalker: Als ich für das Interview recherchiert hab, bin ich auf einen Artikel über euch mit der Überschrift “Sachsen-Anhalts erfolgreichste Rockband” gestoßen. Was wären denn sonst so Schlagzeilen, die ihr gerne mal über euch lesen würdet?

Christoph: Wahrscheinlich einfach das “Sachsen-Anhalt” durch einen größeren geografischen Bereich ersetzen. Zum Beispiel “Deutschland” oder “Europa”. Nee, aber das wäre ja ein bisschen übertrieben.

Norbert: Das werden wir nie erreichen, weil Rammstein ist unerreichbar.

Christoph: Also vielleicht “zweitgrößte Band Europas”.

Norbert: Ja und das mit dem Sachsen-Anhalt interessiert uns ja jetzt auch nicht wirklich, weil wir sind ein bisschen verteilt in Mitteldeutschland.

Christoph: Inzwischen, aber ursprünglich kommen wir da schon her. Aber in Sachsen-Anhalt gibt’s halt auch nur eine Rockband, von daher ist das gar nicht so schwierig (lacht). Ich wüsste jetzt gar nicht, wen es da noch gibt – Tokio Hotel glaube ich. Und die sind auch tatsächlich erfolgreicher als wir. Von daher stimmt’s eigentlich nicht.

Norbert: Und die wird man auch nie übertreffen können.

Dave: Wir sind ja auch keine Rockband.

Christoph: Von daher – es stimmt jetzt nicht jede Zeile über uns. Aber wir haben uns natürlich trotzdem gefreut. Der Artikel ist ganz cool geschrieben und hat uns sehr gefreut. Weil wir brauchen auch mal bisschen Lokalpresse, lustigerweise haben wir immer das Gefühl, wenn wir zum Beispiel in Russland touren, kommen irgendwie 200, 300, 500, 600 Leute zu einer Show und gehen total ab und wenn wir bei uns in Halle spielen, können wir froh sein, wenn überhaupt jemand kommt (lacht). Das ist ganz komisch irgendwie. Und deshalb ist es halt auch cool, wenn jetzt auch mal so eine mitteldeutsche Zeitung über uns sowas schreibt. Ansonsten kann jeder jede Überschrift nennen, die er möchte. Es sei denn, wir können uns eine aussuchen bei euch.

Dave: Sänger nackt im Kaufhaus gefunden oder so! [wird direkt notiert!, Anm. d. Red.]

Norbert: Ja, Hauptsache interessant, Aufmerksamkeit!

Dave, Norbert und Christoph mit Essen (v.l.n.r.).

Christoph, du machst ja bei euch die Produktion und die Musikvideos. Wie ist denn sonst die Rollenverteilung bei euch, also abseits der Bühne natürlich?

Christoph: Norbert schreibt oft Texte. Also gut, er hat halt die Grundideen für die Texte, muss man schon sagen. Wir arbeiten dann natürlich noch zusammen an den Texten weiter. Philipp [Gitarrist der Band, Anm. d. Red.] trinkt meistens das Bier.

Dave: Und den Schnaps!

Christoph: Nein, man muss auch sagen, dass hinter so ‘ner Band immer noch mehr Leute als nur die, die auf der Bühne sind, stehen. Also da gibt’s immer noch ganz, ganz wichtige Leute wie die Backliner, den Tonmann, Manager, Booking-Agentur, Label. Das ist also ein großes Gebilde, wo man dann miteinander arbeitet. Also es gibt da nicht so feste Strukturen, sondern es ist miteinander und Teamwork. Ja und eigentlich schreibt auch jeder an den Songs mit bei uns, es macht halt jeder die Musik, es spielt jeder sein Instrument, was allein auch schonmal ‘ne Aufgabe ist. Ansonsten…so richtige Rollen haben wir eigentlich nicht. Macht jeder mal was. Zum Beispiel hat Philipp das neuste Video geschnitten, das Smile”-Video, das ist ganz cool geworden, dieses Live-Video. So passt das halt immer mal, je nachdem, wer grad Zeit hat. Und wir haben tatsächlich recht wenig Zeit, also das ist echt sehr zeitaufwändig das Ganze, vor allem weil wir als Band immer noch keinen Euro davon persönlich einstecken können, sondern das eigentlich alles wieder in die Band investieren. Das ist natürlich ein recht unverhältnismäßiger Aufwand, aber da es uns Spaß macht und da es das ist, worauf wir Bock haben, was unser Leben ja quasi ausmacht, ist das egal mit dem Geld, solang wir irgendwie Essen können.

Dave: Solang es geht.

Christoph: Genau. Essen und Schlafplatz. Und Bier. Außer Dave, der braucht kein Bier.

Dave: Nein, Bier ist scheiße.

Der Metalcore-Bereich ist ja aktuell eigentlich ziemlich übersät von Bands. Was glaubt ihr denn, was euch da so abhebt von den Anderen? Also was euch so speziell macht?

Christoph: Erstmal finde ich das gar nicht so übersät, oder?

Dave: Ich auch nicht.

Christoph: Also gerade in Deutschland, muss ich ehrlich sagen…

Dave: Gerade auf Tour haben wir immer Probleme, wenn man mal ‘ne Supportband sucht, das ist immer echt schwierig.

Christoph: Genau. Also wir haben tatsächlich…also Bands, die jetzt nicht erst gerade angefangen haben oder die ersten Shows spielen oder die erste EP rausbringen, sondern welche, die sich schon so’n bisschen entwickelt haben, gerade in Deutschland, kann ich an zwei Händen abzählen, also die, die mir jetzt einfallen. Vielleicht sogar nur an einer. Aber abgesehen davon, was uns jetzt da natürlich ein bisschen abhebt, sind zum einen die Vocals. Wir haben halt recht eigene Stimmen. Also ich glaube, wenn ich uns nicht kennen würde und einen Song von uns hören würde, würde ich das zuerst daran erkennen, wie die Stimme klingt von Dave oder von mir. Ansonsten…wir versuchen halt ein bisschen weg von dieser ganzen nur noch überproduzierten Plastik-Metal-Musik zu kommen mit übertrieben unechtem Schlagzeug. Also das klingt natürlich bei uns manchmal auch ganz schön übertrieben, aber immer noch im organischen…

Dave (unterbricht): Gut übertrieben! (grinst)

Christoph (lacht): Naja, “gut”, das kann man jetzt sehen, aber im organischen Bereich. Also zum Beispiel mit Nico haben wir jetzt einen neuen Drummer, der das halt im Studio auch genau so umsetzen kann, wie wir uns das wünschen und der schon an sich einen Drum-Sound hat, der halt auch mega klingt auf dem Album. Andere Bands zum Beispiel programmieren ihr Schlagzeug oder sowas. Ob man das jetzt hört als Laie weiß ich nicht, aber das ist etwas, wo wir jetzt immer mehr ein Augenmerk drauf halten. Wir versuchen einfach, gute Songs zu schreiben. Wir versuchen uns da jetzt nicht besonders abzuheben und wie das dann klingt und arrangiert ist – naja, halt wie wir Bock haben, was geil klingt. Wir mögen auch tiefe Gitarren, aber das machen halt auch schon viele inzwischen. Ja, genau. Norbert, willst du auch was dazu sagen (lacht)?

Norbert: Nein. Dem ist nix hinzuzufügen. Das war sehr schön.

Jeder redet über eine Szene, aber niemand weiß, wer das überhaupt sein soll

Um mal bei der Szene zu bleiben: Viele kritisieren ja, dass das alles so ein bisschen oberflächlich geworden ist, dass Äußerlichkeiten fast mehr zählen als die Musik – seht ihr das genau so?

Christoph (sofort): Nein, überhaupt nicht.

Dave: Das Schöne ist ja, die Kritik gibt’s ja eigentlich schon immer. Also ich bin in der Szene seit 2002 oder so, da gab’s das auch schon.

Norbert: Das ist Anglergarn, man fängt immer nix. Also sowas interessiert uns eigentlich auch wirklich nicht, irgendwas mit Szenen…weil jeder hört Musik, weils Spaß macht, weils unterhält, jeder geht zum Konzert, um ‘ne gute Zeit zu haben.

Christoph: Es geht wirklich, wie Norbert sagt, um Unterhaltung. Und wenn es jetzt den Leuten gefällt…ob denen das gefällt, weil die Band sich irgendwie grün anmalt oder weil sie gute Musik spielt, ist ja dann letzten Endes egal. Kann ja jede Band selber entscheiden. Und wenn sie gut spielt und sich grün anmalt, dann ist das für die Band wahrscheinlich das Beste. So ist das halt…genau mit Tattoos oder so, da gibt’s halt so Sachen, da stehen Leute drauf oder halt nicht.

Norbert: Kann jeder machen, was er möchte.

Christoph: Genau. Die Leute zahlen ja auch Eintritt und können dann also auch machen, was sie möchten. Genau, das lassen wir mal so stehen mit dem Szene-Thema. Wir sind eigentlich ganz froh, dass wir da nicht so…wir haben irgendwie nicht sowas, wo man sagen muss, dass uns das für die Szene irgendwie auszeichnet. Ich hab weder Tattoos…na gut, Dave hat welche, der gleicht das wieder aus ein bisschen.

Norbert: Ich hab auch irgendwie das Gefühl, jeder redet über eine Szene, aber niemand weiß, wer das überhaupt sein soll und wer da dazugehört und wer nicht. Nee, alles großer Käse.

Wir machen einfach das, worauf wir Bock haben und was cool klingt

Ihr habt ja jetzt ein neues, oder relativ neues Album draußen, seit November ist das da. Und das ist, finde ich, schon doch deutlich härter und rauer als die Vorgängeralben von euch.

Christoph (unterbricht): Schön, dass du das sagst.

Wie kam es denn zu dieser Entwicklung? War das eine bewusste Entscheidung oder hat sich das eher einfach ergeben im Songwriting durch Rumprobieren?

Christoph: Ist lustig, dass du das sagst, weil uns tatsächlich viele genau das Gegenteil sagen. Das zeigt mal wieder, wie subjektiv die Empfindungen da so sind. Klar sind da härtere Songs drauf und das war uns auch wichtig, dass wir diesen Sound beibehalten. Aber es sind auch genau so softere Songs drauf, unsere Single “Blind Lane” zum Beispiel, wo Dave fast gar nichts mehr macht. Die ist halt auch fast, fast radiotauglich. Manche Menschen sehen halt diese eine Single und sagen dann irgendwie “Was ist denn aus der Band geworden? Die machen jetzt nur noch Softie-Mucke!”. Das wollen wir halt genau nicht. Wir wollen unserem Sound treu bleiben. Von daher haben wir uns vielleicht in zwei Richtungen entwickelt, zum einen härter, zum anderen auch softer. Aber auch da machen wir uns keine Gedanken vorher, wir machen einfach das, worauf wir Bock haben und was cool klingt. Also was wir denken, was cool klingt. Und das ist natürlich cool, wenn dann Leute kommen und das auch so denken (lacht).

Das Vorgängeralbum habt ihr mit einem externen Produzenten aufgenommen und “Devil May Care” habt ihr wieder in Eigenregie gemacht. Wenn ihr die beiden Prozesse mal miteinander vergleicht, was gefällt euch denn besser? Dieses DIY-Ding oder hatte das Externe doch Vorteile?

Christoph: Also für mich hatte das definitiv Vorteile.

Norbert: Für jeden glaube ich. Eine Erfahrung, die wir vorher nicht hatten als Band.

Christoph: Erstens die Erfahrung war mega, fanden wir mega toll. Und weil wir ja auch noch in Amerika waren, das war für uns natürlich noch ein extra aufregender Punkt. Für mich persönlich hat’s natürlich den Vorteil, dass ich weniger Arbeit hab, weil ich den Bereich in meinem Kopf für das Album einfach abgeben kann und mich darum nicht noch kümmern muss.Wenn man Songs schreibt und gleichzeitig noch an die Produktion denkt und ans Aufnehmen und so, dann verliert man natürlich ein bisschen den Fokus auf eine Sache. Andererseits hat man natürlich auch alles in der Hand und kann sagen “Ja, das mache ich jetzt genau so, wie ich will”. Aber es ist gerade bei Musik wichtig, sich auch mal eine dritte Meinung einzuholen. Trotzdem ist natürlich unser neues Album so geworden, wie wir uns das vorstellen und wir sind total happy. Es war halt nur unglaublich viel Arbeit (lacht). Echt ein halbes Jahr nur mit der Band Arbeit verbracht.

Dave: Und dazwischen noch touren und alles.

Christoph: Naja und wie gesagt keinen Cent dabei verdienen (lacht). Aber so ist das halt.

Aktuell seid ihr ja wieder auf Tour. Ihr habt jetzt schon ein paar Shows gespielt in UK, in Tschechien und ein paar auch schon in Deutschland. Wie lief’s denn bisher so? Alles zu eurer Zufriedenheit?

Norbert: Wir sind auf jeden Fall froh, wieder in Deutschland zu sein (lacht). Nein, also das wird auch jede Band irgendwie sagen, auch amerikanische Bands, dass es gerade in Deutschland sehr angenehm zu touren ist. Weil selbst die kleinsten Clubs geben sich ganz viel Mühe was so Catering angeht…

Dave: Duschen…

Norbert: Die ganze Organisation in Deutschland ist so mit die Allerbeste, ich würde sogar sagen auf der ganzen Welt.

Dave: Denke ich auch, ja.

Norbert: Das ist halt sehr, sehr angenehm in Deutschland zu touren. Auch unsere Supportband aus Schweden, Imminence, die sind auch sehr, sehr glücklich, wenn sie in Deutschland unterwegs sind, weil es das den Bands einfach alles ein bisschen angenehmer macht. England ist da ein bisschen härter, da gibt’s halt Wasser aus der Leitung (lacht).

Dave: Verchlortes! Mit Glück.

Norbert: Vielleicht mal Toastbrot mit Schinken und Mayonnaise. Oder vielleicht auch nur Mayonnaise.

Dave: Oder einfach gar nichts.

Christoph: Man muss aber sagen, dass die Shows trotzdem cool waren. Für uns war es das erste Mal das Headliner dort in England und Tschechien und das dafür da teilweise echt viele Leute kamen und unsere Texte kannten und da richtig große Fans waren von uns, das ist halt abgefahren.

Norbert: Deutsche sind da auch manchmal ein bisschen verhalten. Ich kann das ja verstehen, ich bin ja auch ein sehr verhaltener Mensch, aber umso weiter man östlich kommt, umso bekloppter werden die Leute.

Christoph: Bekloppter im positiven Sinne.

Norbert: In Russland rasten die dann völlig aus.

Dave: Voll geil! Ab Sekunde eins. Ich freu mich schon drauf.

Norbert: Die eskalieren ja von Anfang an in einer Art und Weise…

Dave: Ich steh drauf. Norbert, ich steh leider drauf.

Norbert: Ja, wir sind große Russland-Fans, also was das Touren dort angeht. Wir hatten auch immer sehr, sehr nette Menschen um uns dort. Wir haben uns da immer sehr wohlgefühlt. Alle Promoter und die Leute, die zu den Shows kamen. Jetzt mal die politische Situation in dem Land beiseite…

Dave: Die ist ja überall scheiße.

Norbert: Die ist ja ganz oft scheiße, genau. Aber ansonsten sind das echt tolle Menschen dort.

Der Fokus unseres Magazins liegt ja unter anderem auf Festivals, wie der Name “Festivalstalker” vielleicht schon vermuten lässt. Mal angenommen ihr könntet euer Traum-Line-Up für euer persönliches Traum-Festival zusammenstellen, wer wären denn da die Headliner?

Dave (sofort): Korn.

Christoph: Also wir sind ja alle so Nu-Metal-Kinder. Auf jeden Fall Limp Bizkit, oder Deftones. Das sind so unsere Helden. Immer noch.

Dave: Also eigentlich so Rock Am Ring 2003…da sind wir dabei!

Christoph (lacht): Als erste Band, um neun!

Dave (lacht): Auf dem Zeltplatz!

Norbert: Limp Bizkit, das wäre schon echt krass…

Dave: Limp Bizkit, Korn, Slipknot

Norbert: Also mich haben Limp Bizkit auch zur Gitarre gebracht, Christoph sogar auch und das wäre schon krass, die mal zu treffen.

Christoph: Wes Borland [Gitarrist von Limp Bizkit, Anm. d. Red.]. Wes Borland hat mich ja auf Instagram blockiert und ich weiß nicht, warum.

Dave: Du hast wahrscheinlich nur Scheiße gepostet!

Christoph: Nach ‘nem Konzert hab’ ich mal was unter sein Bild geschrieben. Das war aber gar nicht böse gemeint. Er hat so ‘ne Gummipuppe aufgeblasen auf der Bühne, oder irgendjemand und die landete bei ihm und er nahm irgendein Messer und hat die Gummipuppe auf der Bühne erstochen. Und da habe ich nur drunter geschrieben und gefragt, ob er irgendwie schlecht gelaunt war.

Dave: Das war schon zu böse.

Christoph: Wahrscheinlich war er schlecht gelaunt.

Dave: Wie würdest denn du reagieren? Soll ich dir mal ‘ne Gummipuppe auf die Bühne werfen? (lacht)

Christoph (lacht): Jetzt kann ich meinem Idol nicht mehr folgen bei Instagram. Ist schon traurig. Naja. So viel dazu.

Zum Abschluss noch die ganz klassische Frage: Was macht ihr dieses Jahr noch so? Was steht noch so an?

Christoph: Die Tour zu Ende spielen und dann Festivals.

Norbert: Russland ist schon geplant. Wir spielen auch ein Festival in der Ukraine. Das wird sehr aufregend. Und dann im Herbst schauen wir mal, wie es weitergeht.

Christoph: Es gibt so ein paar grobe Pläne.

Norbert: Ich glaube, wir freuen uns tatsächlich am meisten auf die Russland-Rutsche, was ja dann auch Ukraine und Weißrussland beinhaltet, weil das halt immer ein riesen Abenteuer ist. Zu jedem Konzert mit dem Flugzeug, dann von St. Petersburg nach Moskau wieder mit dem Zug, das wird auf jeden Fall wieder sehr spannend.

Dave: Geil wird das, geil!

So, von unserer Seite war’s das eigentlich! Habt ihr noch irgendwas, was ihr loswerden möchtet? Irgendwelche letzten Worte, Grüße, sonstwas?

Christoph: Naja, ich mag das immer, an die Leute zu appellieren, die jetzt auf den Artikel stoßen und uns halt nicht kennen, dass die uns einfach auschecken. Und mal nicht nur einen Song anhören, sondern vielleicht zwei oder drei.

Dave: Ist ja heutzutage einfach über Spotify.

Christoph: Genau. Einfach mal reinhören und ein paar Videos angucken von uns, da geben wir uns echt Mühe. Und alle, die uns schon mögen…

Dave: Mögen uns bitte weiter!

Christoph: Genau, da freuen wir uns natürlich, euch auf ‘nem Konzert zu sehen!

Apropos Konzert: Auf folgenden verbleibenden Dates der “Devil May Care”-Tour könnt ihr ANNISOKAY zusammen mit Imminence und Stonem live erleben:

06.04. Aarburg (CH), Musigburg
07.04. Aschaffenburg, Colos-Saal
08.04. Nürnberg, Cult
09.04. Wien (AT), Viper-Room
20.04. Berlin, Bi Nuu
21.04. Jena, F-Haus
22.04. Dresden, Konk
26.04. Hamburg, Logo
27.04. Köln, Underground
28.04. Halle/Saale, Steintor-Variete
29.04. Schüttorf, Komplex